publity gewinnt 1,1 Mrd. Euro Kredit-Portfolio

Thomas Olek

Die publity AG hat von einem führenden internationalen Investor einen Servicing-Auftrag über fünf Jahre für ein Portfolio notleidender Kredite (NPL – Non-performing Loans) erhalten. Das Portfolio mit einem Volumen von 1,1 Mrd. Euro (Nennwert) besteht aus mehr als 1.100 Immobilien-Krediten überwiegend von deutschen Großbanken mit einer durchschnittlichen Forderungshöhe von knapp 1 Mio. Euro.

(fw/rm) Im Rahmen des Servicing-Vertrages übernimmt publity die Abwicklung und Verwertung des übertragenen Portfolios und partizipiert am Verwertungserlös. publity verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der Immobilienfinanzierung in Sondersituationen. Den Ankauf sowie das Servicing von NPLs bietet publity bereits seit 12 Jahren an, zudem wurden eigene Fonds für Investments in NPLs aufgelegt. Dieser Bereich wird nun durch den neugewonnen Auftrag weiter gestärkt. Das NPL-Segment soll als zweite Säule des Geschäftsmodells von publity auch künftig zum dynamischen Wachstum der Gesellschaft beitragen und das Co-Investment-Kerngeschäft bei Joint Ventures mit institutionellen Investoren ergänzen, das wie geplant ebenfalls weiter ausgebaut werden soll. Die Kanzlei CMS Hasche Sigle hat mit einem Team um Lead Partner Frank Schneider die umfassende rechtliche Beratung bei der Transaktion übernommen. Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender der publity AG, erläutert: „Der NPL-Markt bietet erhebliches Potenzial, das wir auch künftig neben Co-Investments in deutsche Büroimmobilien nutzen werden. Dieses Geschäftsfeld soll in den kommenden Jahren weiterhin zur Steigerung unserer Erlöse beitragen und unser Wachstum noch verstärken. Wir planen, das Management weiterer NPL-Portfolien zu übernehmen und profitieren dabei von unserem langjährigen Know-how und dem starken Netzwerk in der Bank- und Immobilienbranche.“ www.publity.de