PREOS und publity mit deutlichen Zuwächsen

Thomas Olek, CEO der publity AG / Foto: © publity

Sowohl die publity AG als auch die Tochtergesellschaft PREOS haben im ersten Halbjahr der Krise getrotzt und deutliche Zugewinne erzielt.

Zwischen Januar und Juni erwirtschaftete die PREOS Real Estate AG ein EBIT von 70 Mio. Euro, eine Steigerung um 179 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Konzernergebnis nach Steuern wurde um 9,1 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 30,9 Mio. Euro gesteigert. Ein wesentlicher Grund für die deutlich verbesserten Geschäftszahlen ist der Ausbau des Büroimmobilien-Portfolios. Dank des Erwerbs zahlreicher Objekte in Top-Lagen lag der Wert des Bestandes Ende Juni fast doppelt so hoch wie ein Jahr zuvor. Bspw. wurde im Zentrum von Frankfurt das Westend Carree gekauft, das u.a. das Max-Planck-Institut als Mieter hat. Ebenfalls in attraktiver Lage in der hessischen Metropole wurde der Centurion Tower erworben. Neben dem Erwerb von Büroimmobilien an zentralen Standorten möchte PREOS in Zukunft eine Internationalisierungsstrategie vorantreiben (finanzwelt berichte).

„Wir können auf ein sehr erfolgreiches erstes Halbjahr 2020 zurückblicken, das sich im stark verbesserten Konzernergebnis widerspiegelt. Mit Unterstützung unseres Großaktionärs und Asset Managers, der publity AG, konnten wir unser Immobilienportfolio zügig ausbauen – trotz der außergewöhnlichen Umstände durch COVID-19. Wir haben somit bewiesen, dass unser Geschäftsmodell krisenresistent ist. Für die Zukunft sehen wir uns solide aufgestellt und verfügen über eine stark gefüllte Pipeline an Gewerbeimmobilien mit Wertsteigerungspotenzial. Dies in Verbindung mit der geplanten Internationalisierung sowie Digitalisierung unseres Geschäftsmodells sorgt für eine solide Stellung der PREOS am Markt“, so Frederik Mehlitz, CEO der PREOS Real Estate AG.

Auch die PREOS-Mutter publity blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2020 zurück. So lag der Konzerngewinn nach Steuern auf IFRS-Basis mit 34,7 Mio. Euro um 13,7 Mio. Euro über dem Wert des Vorjahreszeitraumes. Das EBIT wurde fast vervierfacht: Von 26,9 Mio. Euro auf 74,9 Mio. Euro. Deutlich angestiegen ist auch das Eigenkapital, das innerhalb eines halben Jahres um 103,9 Mio. Euro auf 406,4 Mio. Euro gesteigert wurde. Damit lag das Eigenkapital zum 30. Juni 2020 drei Mal so hoch wie ein Jahr zuvor.

Der Wachstumskurs von publity ist wesentlich auf zahlreiche Transaktionen im Bereich Asset Management zurückzuführen. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, die Assets under Management fortlaufend zu steigern. Derzeit ist geplant, die gemanagten Beständen von aktuell etwas mehr als 5,5 Mrd. Euro bis zum Jahr 2023 auf ca. 10 Mrd. Euro zu steigern.

„Unsere Halbjahreszahlen belegen einmal mehr, dass publity erfolgreich in einem hochgradig attraktiven Marktsegment aktiv ist. Auch während der COVID-19-Krise hat sich unser Geschäftsmodell als ausgesprochen robust gezeigt. Diesen dynamischen Wachstumskurs werden wir fortsetzen“, so Thomas Olek, CEO der publity AG. (ahu)