Premiere für jüngsten MIG Fonds

Investition in aufstrebendes FinTech

Bereits im Dezember haben sich die MIG Fonds 14 und 16 im Rahmen einer erweiterten Series A-Finanzierung mit insgesamt 1,9 Mio. Euro an der wealthpilot GmbH beteiligt, wobei beide Fonds jeweils 950.000 Euro tragen. Gemeinsam halten sie damit 10,4 % an dem Münchner Start-up, an dem u.a. BayernKapital als weiterer Investor beteiligt ist. Insgesamt hat wealthpilot bei Kapitalgebern bereits 6,9 Mio. Euro eingeworben. Das FinTech zielt auf hybrides Vermögensmanagement ab. So ermöglicht dessen digitale Infrastruktur Vermögensberatern, Vermögensverwaltern, Family Offices, Banken oder Maklerpools, ihre Kunden auch künftig persönlich zu betreuen. Bei dem hybriden Ansatz werden die Vorteile persönlicher Beratung mit der effizienten Software-as-a-Service-Plattform (SaaS) von wealthpilot kombiniert. Nachdem im August 2018 Berater noch ca. 4 Mrd. Euro mittels der wealthpilot-Software analysierten, sind es mittlerweile über 17 Mrd. Euro.

Die neu eingeworbenen Mittel möchte das Unternehmen dazu nutzen, Vertrieb und Marketing weiter auszubauen und die Internationalisierung und die Produktentwicklung voranzutreiben. Das 2017 in München gegründete Unternehmen verfügt mittlerweile auch über ein Büro in Graz und beschäftigt ca. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit der Lösung von wealthpilot arbeiten aktuell mehr als 5.000 Banken, Versicherungen, Maklerpools, Vermögensberater und –verwalter, Steuerberater, Family Offices oder deren Privatkunden.

MIG 16 tätigt erste Investitionen

Mit den Finanzierungen von wealthpilot und Temedica tätigte der MIG Fonds 16 seine ersten Investitionen. Damit gelingt es der MIG A, mit ihrem jüngsten Fonds in nur sechs Monaten die ersten Investitionen zu tätigt. Für die Anleger des MIG Fonds 16, so Michael Motschmann, „ist es eine gute Nachricht, dass wir in kurzer Zeit vielversprechende Start-ups als Investitionsziele identifizieren konnten.“

Mit den beiden neuen Beteiligungsunternehmen setzt das MIG-Management die rasche Folge von Neuinvestitionen fort. In weniger als zwei Jahren wurden Erstinvestments in insgesamt sieben neue Start-ups getätigt. „Dabei haben die Firmen häufig auch eine starke digitale Ausrichtung. Wir bilden somit einen wesentlichen Zukunftstrend bei unseren Investitionsentscheidungen ab“, erläutert Michael Motschmann. Aktuell umfasst das von der MIG AG verwaltete Beteiligungsportfolio 25 junge Unternehmen. (ahu)