Preiszuwächse werden kleiner

Fotolia_69037687_Subscription_XXL.jpg
© bluedesign

Eigentumswohnungen haben sich seit Herbst 2011 deutschlandweit um 20 % verteuert. Doch langsam setzt eine Beruhigung an den Immobilienmärkten ein. Im vergangenen Jahr fielen die Preissprünge nicht mehr so groß aus wie im Vorjahresvergleich. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Angebotsindex IMX von ImmobilienScout24.

(fw/ah) Im bundesweiten Durchschnitt sind die Angebotspreise für Wohnungen in drei Jahren um 20 % gestiegen. In den Metropolen liegen die Zuwächse dabei oft noch deutlich höher: Eigentumswohnungen im Gebäudebestand verteuerten sich in Berlin seit September 2011 um 41 %, in München um 39 % und in Köln um 31 %.

Auffällig ist, dass die Preiserhöhungen aktuell nicht mehr so deutlich ausfallen wie in der Vergangenheit. Von September 2013 bis September 2014 stiegen die Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen deutschlandweit nur noch um knapp 4 %, im Jahresvergleich 2012 auf 2013 dagegen um fast 9 %. In den Metropolen München Hamburg, Frankfurt und Köln zeigt sich ein ähnliches Bild – Immobilien verteuern sich weiter, jedoch nicht so stark wie in den Vorjahren.

„Immobilienkäufer sind nicht mehr bereit, jeden aufgerufenen Preis zu bezahlen. Vor allem in den Großstädten”, kommentiert Michael Kiefer, Chefanalyst bei ImmobilienScout24. „Daher stabilisieren sich die Preisniveaus zunehmend auf einem hohen Level. Die Zeit der flächendeckend hohen Preissprünge scheint vorbei zu sein.”

Anders als in anderen Metropolen steigen die Immobilienpreise in Berlin fast ungebremst weiter. Seit Herbst 2013 verteuerten sich Eigentumswohnungen um 9 %.

www.immobilienscout24.de