Postbank-Studie: Altersvorsorgegedanke in der Krise

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Über ein Drittel aller Berufstätigen in Deutschland haben Angst, dass der Staat wegen seiner stark gestiegenen Verschuldung die Rente im Alter kürzen wird. Dies geht aus einer aktuellen Postbank-Studie hervor.

(fw/ah) 28 Prozent der Befragten äußern Sorge vor einer Inflation. Jeder Fünfte gibt zu, dass er wegen der Krise schon Beiträge zu privaten Vorsorgeverträgen gekürzt oder sie ganz gekündigt hat. Diese Ergebnisse lassen sich aus der bundesweit repräsentativen Studie „Altersvorsorge in Deutschland 2010/2011“ ableiten, die die Postbank seit 2003 in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach alljährlich durchführt.
Trotz zwischenzeitlicher Wirtschaftsbelebung geben mehr als zwei Drittel der Berufstätigen in Deutschland an, dass sich ihre Einstellung zur privaten Altersvorsorge wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise geändert hat. So zeigen die Befragten mehr Skepsis, wenn es um die Sicherheit der meisten Vorsorgeformen geht und sind grundsätzlich verunsichert, wie sie fürs Alter vorsorgen sollen. Von den Berufstätigen, die eigentlich vorhatten, ihre Vorsorge in den kommenden Jahren aufzustocken, haben exakt ein Viertel bestehende Verträge gekündigt oder gekürzt. Am häufigsten sind hiervon private Renten- und Lebensversicherungen sowie privat abgeschlossene Riester-Renten.