Pflegeimmobilie: So lässt sich das Risiko Betreiberausfall verhindern

Sandro Pawils, Vertriebsvorstand WirtschaftsHaus AG / Foto: © finanzwelt

Pflegeimmobilien werden als Kapitalanlage immer beliebter. Dabei sollten Privatanleger jedoch viele Dinge beachten. Was passiert, wenn der Betreiber der Einrichtung ausfällt, darüber informiert die WirtschaftsHaus AG.

Dem medizinischen Fortschritt sei Dank: Die Deutschen werden immer älter. So können Frauen mittlerweile mit 83 Jahren auf dieser Erde rechnen, Männer mit 78 Jahren. Damit hat die Lebenserwartung seit 1970 um ca. 10 Jahre zugenommen. Die Kehrseite der Medaille: Mit dem Lebensalter steigt auch die Zahl der Pflegedürftigen. Somit werden immer mehr Pflegeimmobilien benötigt, die zunehmend auch in den Fokus von Kapitalanlegern rücken. „Als sichere, stabile und konjunkturunabhängige Wertanlage erfreuen sich Pflegeimmobilien schon länger einer großen Beliebtheit. Zu den wenigen Risiken gehört hier allenfalls ein Betreiberausfall. Dieses Szenario lässt sich durch die ausführliche Prüfung der Betreiber und der Anbieter vermeiden“, erklärt Sandro Pawils, Vertriebsvorstand der WirtschaftsHaus AG, Vollanbieter im Segment der Pflegeimmobilien.

Verwaltungsgesellschaften wichtig

Von der steigenden Nachfrage nach Pflegeimmobilien profitieren aber nicht zwangsläufig alle Pflegeheime. So besteht grundsätzlich das Risiko, dass der Betreiber insolvent geht, beispielsweise weil die Einrichtung schlecht gemanaget wurde. So fehlt vielen Anbietern die langjährige Erfahrung, zum Teil auch die finanzielle Stärke, um die Immobilien nachhaltig und erfolgreich anzubieten und einen solchen Betreiberausfall entsprechend aufzufangen. Bei der Kaufentscheidung spielen aber nicht nur die Fragen nach einem starken Be- und einem gut aufgestellten Vertreiber eine Rolle. Für ein lohnendes Investment ist auch wichtig zu wissen, wie die Apartments nach dem Kauf verwaltet werden. So überprüfen in der Regel Hausverwaltungen die Betreiber. Sie evaluieren beispielsweise die Belegungsquoten sowie die wirtschaftlichen Kennzahlen und behalten die finanzielle Lage im Blick. „Die WirtschaftsHaus Verwaltungsgesellschaft mbH übernimmt zum Beispiel diese Kontrolle bei den Betreibern, mit denen wir zusammenarbeiten. Zu ihren Aufgaben gehört dann auch der Einzug und die Weiterleitung von Mieten, die Erstellung der Jahresabrechnungen für die Eigentümer, also die Investoren, und die Durchführung von Mieterhöhungen nach Mietindex. Unsere Verwaltungsgesellschaft nimmt zusätzlich ein halbjährliches Monitoring des Betreibers vor. So lässt sich ein möglicher Mietverlust für die Eigentümer der Pflegeimmobilien maximal eingrenzen“, erklärt Sandro Pawils.

Mietzahlung trotz Betreiberausfall

Da bei Pflegeimmobilien Betreibergesellschaften über Erfolg oder Misserfolg der Objekte entscheiden, sollten sie sich als verantwortungsvoll, erfahren und finanzstark erweisen. Deshalb ist es beim Erwerb einer Pflegeimmobilie ratsam, auf vertrauenswürdige Anbieter zu achten, die bei Schwierigkeiten des Betreibers die Objekte selbst übernehmen und so die Weiterzahlung der Mieten ermöglichen. Sollte der Betreiber tatsächlich ausfallen, handelt der Verwalter, der in diesen Fällen neue Betreiber sucht – häufig gibt es jedoch Übernahmen durch größere und erfahrenere Unternehmen. „Unsere eigene Betreibergesellschaft, die WH Care Holding, bietet zum Beispiel eine weitere Absicherung für unsere Kunden. Sie ist bei einem Ausfall eines Betreibers in der Lage, Pflegeheime schnell und ohne Qualitätsverlust zu übernehmen, sodass der tägliche Betrieb in den Einrichtungen weiterläuft“, berichtet Sandro Pawils abschließend. (ahu)

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