OVB: Wachstum trotz Corona

Mario Freis, CEO der OVB Holding / Foto: © OVB

Die Corona-Krise bedeutet für die Finanzdienstleistungsbranche enorme Belastungen. Der OVB-Konzern konnte trotzdem zum Teil deutliche Zuwächse verzeichnen.

In den ersten sechs Monaten 2020 erzielte der OVB-Konzern Erträge aus Vermittlungen in Höhe von 130,7 Mio. Euro. Zum Umsatzwachstum trugen alle drei regionalen Segmente bei, am stärksten Mittel- und Osteuropa, wo der Umsatz um 5,4 % zulegte.

Sehr stark hat auch das operative Ergebnis des Finanzvermittlungskonzerns zugenommen, das mit 7,5 Mio. Euro um 30,6 % über dem Vorjahreswert lag. Auch hier war das Segment Mittel- und Osteuropa mit 41,7 % der stärkste Wachstumstreiber. So konnte in diesem Markt mit 6 Mio. Euro mehr als zwei Drittel des Gesamtergebnisses erzielt werden. Allein in Deutschland lag das operative Ergebnis bei 4,9 Mio. Euro, ein Plus um 18,2 % gegenüber dem Vorjahreswert.

„Zusammen mit einer Verringerung der kurzfristig anpassbaren Ausgaben
führte die positive Umsatzentwicklung zu einem starken Anstieg des
operativen Ergebnisses“, unterstreicht OVB CFO Oskar Heitz.

Nicht nur die Geschäftszahlen, auch die Anzahl der hauptberuflichen Finanzvermittler hat sich im Jahresvergleich erhöht und lag mit 5.072 um 2,4 % höher als noch ein Jahr zuvor. Ebenfalls gewachsen ist der in 15 europäischen Ländern betreute Kundenbestand, der mit aktuell 3,9 Mio. um 6,3 % über dem Vorjahresstichtag liegt.

„Wir werten es als großen Erfolg, dass sich unsere Finanzvermittler sehr schnell den veränderten Rahmenbedingungen angepasst haben und mit hoher Aktivität ihrer Verantwortung gegenüber unseren Kunden nachgekommen sind“, so Mario Freis, CEO der OVB Holding AG.

„Wir haben die veränderten Rahmenbedingungen genutzt, um die digitale Transformation stark zu beschleunigen. Europaweit nutzen unsere Finanzvermittlerinnen und
Finanzvermittler die zur Verfügung gestellten Online-Tools zur Unterstützung der persönlichen Beratung sehr intensiv“, ergänzt COO Thomas Hücker.

Die aktuellen Entwicklung und die weiterhin anhaltenden Unsicherheiten veranlassen den Vorstand, trotz der guten Halbjahreszahlen in Ausblick auf die weitere Geschäftsentwicklung verhalten zu bleiben. So wird für das Gesamtjahr von leicht sinkenden Erträgen aus Vermittlungen und einem operativen Ergebnis in der Bandbreite von 12,5 bis 13 Mio. Euro ausgegangen. (ahu)