OVB 2017 mit zweigleisiger Entwicklung

Die Entwicklung der Geschäftszahlen des OVB Konzerns nahm 2017 zwei sehr unterschiedlichen Entwicklungen / Foto: © visualpower - stock.adobe.com

Trotz gestiegener Kundenzahl sind sowohl die Gesamtprovisionen als auch das EBIT des OVB Konzerns im Jahr 2017 zurückgegangen. Hierfür gibt es zwei wesentliche Gründe.

Im vergangenen Jahr hat der OVB Konzern die Zahl der betreuten Kunden im Jahresvergleich um 2,7 % von 3,28 auf 3,37 Mio. gesteigert. Die Gesamtvertriebsprovision lag mit 58,6 Mio. Euro ganz leicht über dem Vorjahreswert von 58,4 Mio. Euro. Im stärksten Segment Mittel- und Osteuropa legten die Gesamtvertriebsprovisionen um 5 % zu. Ganz anders die Entwicklung in Deutschland, wo sie um 5,3 % zurückgingen. Als Begründung führt der Finanzvertrieb den Einfluss regulatorischer Veränderungen an. Nur eine leichte Verringerung um 400.000 Euro mussten die Gesamtvertriebsprovisionen im Segment Süd- und Westeuropa hinnehmen. „Bei den Gesamtvertriebsprovisionen konnte OVB die gedämpfte Entwicklung in einigen Ländermärkten mit einem teils deutlichen Wachstum in anderen Ländermärkten kompensieren“, so Mario Freis, CEO der OVB Holding AG.

Nur eine geringfügige Änderung gab es beim operativen EBIT. Dieses lag mit 2,9 Mio. Euro um 300.000 Euro unter dem Vorjahresergebnis. Als Grund hierfür führt der OVB Konzern die geplanten höheren Aufwendungen im Zuge der Umsetzung strategischer Maßnahmen an.

2018 läuft nach Plan

„Der Geschäftsverlauf des ersten Quartals 2018 bestätigt unsere Prognose für das Gesamtjahr“, so OVB CFO Oskar Heitz. Der Vorstand geht weiterhin von einer leicht rückläufigen Entwicklung der Gesamtvertriebsprovisionen aus. In Verbindung mit höheren Aufwendungen für strategische Maßnahmen und umzusetzende regulatorische Anforderungen wird das operative Ergebnis bei 13 bis 13,5 Mio. Euro auslaufen. Wie das Unternehmen mitteilte, wird die solide finanzielle Situation dennoch ermöglichen, Dividendenkontiunität zu wahren. (ahu)

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