Optimismus macht sich breit

Foto: © XtravaganT - stock.adobe.com

Vermögende Privatpersonen und Firmeninhaber weltweit sind vor dem Hintergrund der Kurserholung an den Märkten in diesem Jahr weltweit optimistisch gestimmt und auf der Suche nach Anlagechancen.  Vor allem vor der eigenen Haustür glauben sie dabei fündig zu werden. Auch setzen die Anleger häufig auf Barmittel.

Für die aktuelle Quartalsumfrage zur Anlegerstimmung hat UBS Global Wealth Management in 17 Ländern ca. 3.600 wohlhabende Anleger und Unternehmer befragt. Dabei zeigt sich ein Wiederanstieg der zuversichtlichen Stimmung in den ersten drei Monaten des Jahres 2019. In dieser Zeit erholten sich die Märkte von ihren Kurszerfällen von Ende 2018.

Von den Anlegern äußersten sich 51 % bezüglich der globalen Konjunktur optimistisch. 21 % waren hingegen pessimistisch. Noch positiver waren die Firmeninhaber eingestellt, von den 62 % optimistisch waren und nur 15 % pessimistisch. Mit Blick auf die eigene Region sehen 60 % der Anleger und 68 % der Firmeninhaber optimistisch in die Zukunft.

Auch bei den Aktien zeigt sich, dass die Anleger vor allem mit Blick vor die eigene Haustür positiv gestimmt sind. So brachten 56 % von ihnen Optimismus für Aktien aus ihrer Heimatregion zum Ausdruck, 49 % für Aktien weltweit. Die in letzter Zeit aufgetretene Marktvolatilität bereit den Anlegern dabei kein Kopfzerbrechen – im Gegenteil: 74 % der Befragten sehen darin eine Anlagechancen. Im Vergleich dazu machten sich wegen der im vierten Quartal letzten Jahres aufgetretenen Volatilität 67 % der Befragten noch immer Sorgen. 42 % der Anleger hatten vor, in der ersten Hälfte des Jahres 2019 mehr zu investieren, 17 % wollen ihre Investitionen zurückfahren. Der Bereich nachhaltigen Investierens erfreut sich bei den Anlegern zudem wachsender Beliebtheit. So macht dieser der Studie zufolge 27 % des Portfolios aus, fünf Prozentpunkte mehr als noch vor fünf Jahren.

Wie die Stimmung bei den Unternehmern mit blick auf ihr eigenes Unternehmen ist was die Befragten von Bargeld halten, lesen Sie auf Seite 2