Nur Bestnoten für BU-Versicherung

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Gleich sieben Versicherer dürfen sich über die Bestnote FFF beim aktuellen BU-Unternehmensrating freuen. Erfreulich für die Kunden: Die untersuchten Versicherer haben ihre Leistungen im Vergleich zum Vorjahr gesteigert.

Beim Thema Berufsunfähigkeitsversicherung scheint es keinen Konkurrenzkampf bezüglich der Bedingungen zu geben. Dieser hat sich mittlerweile rein auf den Beitrag verlagert. Verbrauchern geht es bei der Wahl ihrer BU-Versicherungen jedoch nicht nur um Kosten und Klauseln, sondern auch darum, welcher Versicherer wirklich fit in diesem Geschäftsbereich gleichzeitig ein fairer und verlässlicher Partner der Kunden ist. Dies herauszufinden, war das Ziel des 13. BU-Unternehmensratings der Ratingagentur Franken und Bornberg. Wie schon in den Vorjahren haben sich die Versicherer AachenMünchener, ERGO, HDI, Nürnberger, Stuttgarter, Swiss Life und Zurich Deutscher Herold dem Rating gestellt und dem Ratingunternehmen einen tiefen Einblick in ihr Unternehmen und die Geschäftsprozesse gewährt. Die untersuchten Versicherer haben rund 4,7 Mio. BU-Verträge, davon 3,5 Mio. Policen mit Anwartschaft auf BU-Rente und weitere 1,2 Mio. mit Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit.

Weil alle sieben Gesellschaften mindestens in zwei der drei Teilkriterien „hervorragende“ Ergebnisse erzielten und zudem im dritten Teilkriterium mindestens ein „sehr gut“ erhielten, gab es ausnahmslos das Top-Rating „FFF“. Michael Franke, Geschäftsführer der Franke und Bornberg GmbH, ist vom Ergebnis beeindruckt: „Mein Kompliment geht an die beteiligten Versicherer. Mit Blick auf das hohe Leistungsniveau der Vorjahre hatte ich Steigerungen kaum noch für möglich gehalten. Aber mit Aachen Münchener, HDI und Zurich Deutscher Herold konnten sich gleich drei Unternehmen auf sehr hohem Niveau weiter verbessern.“ Wie bereits die Nürnberger fahren auch sie jetzt in allen drei Untersuchungsbereichen ein „hervorragend“ ein und damit die Maximalbewertung. Die übrigen Versicherer haben ihre sehr gute Position aus dem letzten Jahr in einem herausfordernden Marktumfeld behauptet.

Den untersuchten Versicherern gelang es somit, ausnahmslos die hohen Anforderungen von Franke und Bornberg zu erfüllen, denn die Analysten erwarten von Top-Unternehmen eine kontinuierliche Weiterentwicklung. Dass dies gelungen ist, zeigen folgende Beispiele: Die Teilnehmer beauftragen externe Dienstleister, die Kunden im Leistungsfall begleiten, clustern Schäden zur schnelleren Bearbeitung oder erlauben Versicherten, den Bearbeitungsstand über ein Kundenportal zu verfolgen, vergleichbar mit dem Lieferstatus beim Online-Versand. Die laufende Messung der Kundenzufriedenheit mit NPS (Net Promotor Score) trägt ebenfalls zur ständigen Verbesserung der Arbeitsabläufe bei.

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