Nürnberger sorgt für den Ernstfall vor

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Die Nürnberger steigt mit neuen Tarifen und Policen in den Markt für Dread-Disease-Deckungen ein. Der Schutz für den Ernstfall ermögliche der Nürnberger eine Alleinstellung unter den Mitbewerbern.

2016-02-17 (fw/db) Die Nürnberger Lebensversicherung AG (NLV) wird im Februar 2016, in den Markt der Dread-Disease-Versicherungen eintreten. Der neue Schutz für den Ernstfall soll durch Elemente wie den Zweitschutz, die automatische Mitversicherung von Kindern ab Geburt oder den Schutz in vollem Umfang bei mindestens 50 Erkrankungen bieten. Das sei mehr als bei allen derzeit von der Nürnberger angebotenen Tarifen. Die Nürnberger sorge, laut der Medienmitteilung, mit der Dread-Disease-Lösung in Deutschland für neue Maßstäbe in dieser Versicherungsform. Der Stress im Ernstfall könne so zumindest finanziell gemindert werden.

Eine Million schwere Erkrankungen jährlich
Jedes Jahr würden in Deutschland über eine Million Menschen in allen Lebenslagen und Lebensabschnitten schwer erkranken, darunter allein rund eine halbe Million an Krebs. Die Betroffenen benötigen Kapital, um beruflich kürzer treten zu können, ihren bisherigen Lebensstandard zu halten, spezielle Behandlungen und Medikamente zu bezahlen, um eine Eigenheimfinanzierung zu tilgen oder für Umbauten an Haus und Auto.

Der neue Ernstfall Schutz aus Nürnberg garantiere den betroffenen Versicherten finanzielle Handlungsfreiheit. Bei Eintritt eines von 50 versicherten Leistungsauslösern aus den Bereichen – gut- und bösartige Tumore – Herz-Kreislauf-Erkrankungen – Erkrankungen der inneren Organe – Verlust von Fähigkeiten und Koma – Erkrankungen des Nervensystems – Verletzungen – Erkrankungen des Bluts, blutbildender Organe und Infektionen leiste der Versicherer nach einer 14-tägigen Karenzzeit eine Kapitalleistung in vereinbarter Höhe bis maximal 3 Millionen Euro.

Bei den vier häufigen Krankheiten invasiv wachsender Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall und Multiple Sklerose erbringt die Nürnberger bereits bei weniger starker Ausprägung der Erkrankung eine Teilleistung. Bei Tod der versicherten Person wird die versicherte Todesfallsumme ausgezahlt.

Die Nürnberger bietet den Ernstfall Schutz in zwei Varianten. Mit dem „Zweitschutz“ könne im Fall einer weiteren Erkrankung die Versicherungssumme ein zweites Mal ausgezahlt werden. Eine „Soforthilfe“ sorge für Vorauszahlung auf die Versicherungssumme bereits bei Vorlage der Diagnose.

Mit fachärztlicher Beratung über eine Telefonhotline weise der Premium-Tarif der Nürnberger ein nochmals erhöhtes Leistungsspektrum auf.

Automatisch mitversichert sind in beiden Tarif-Varianten Kinder ab Geburt bis zum 18. Geburtstag. Folglich bietet der „Ernstfallschutz“ auch eine Deckung für angeborene Erkrankungen, welche nicht pränatal diagnostiziert wurden. Sollte ein Kind schwer erkranken, leiste der Anbieter Nürnberger die Hälfte der Versicherungssumme, aber nur bis maximal 35.000 Euro für jedes Kind, für alle Kinder sei die Deckung auf maximal 50 Prozent der Versicherungssumme begrenzt.

Mit einem Zusatzbaustein für Kinder können gegen einen Mehrbeitrag weitere acht Leistungsvoraussetzungen, z. B. schwerer Herzfehler, Mukoviszidose und Gehirnentzündung durch Viren, bis zum 18. Geburtstag versichert werden. Dieser erweiterte Schutz kommt sowohl für die versicherte Person als auch für die automatisch mitversicherten Kinder zum Tragen.

Beitragsfreiheit bei Berufsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit könne für Kunden gegen Mehrbeitrag ebenso vereinbart werden wie einen Versicherungsschutz bis zum Alter 100 und dynamische Anpassungen von Beitrag und Leistung.

Bei der neuen Police seien die Bruttoprämien über die Vertragslaufzeit garantiert. Auch bei Turbulenzen an den Kapitalmärkten sind Beitragsanpassungen ausgeschlossen. Mit seinen Merkmalen sei der Nürnberger Schutz für den Ernstfall einzigartig auf dem deutschen Markt, so die Nürnberger. Der Erfolg im Markt wird es zeigen.

Dietmar Braun