Nürnberger sieht sich auf gutem Weg

Wandel in der Belegschaft

Die Anzahl der Mitarbeiter bei der Nürnberger ist im Jahr 2017 minimal zurückgegangen: Von durchschnittlich 4.346 im Jahr 2016 auf 4.306. Der Rückgang geschah besonders im Außendienst, während im Innendienst die Mitarbeiterzahl zunahm. Die Veränderung hängt besonders mit den Herausforderungen der Digitalisierung zusammen, die die Einstellung von Experten mit entsprechenden Skills erfordert. Die Nürnberger fördert gleichzeitig jene Mitarbeiter, die die Zukunft des Unternehmens mitgestalten wollen und deshalb knapp 4.000 Qualifizierungsmaßnahmen mit den Schwerpunkten Digitale Kompetenz, Kunden-, Vermittler- und Servicekompetenz oder Projekt- und Prozesssteuerungskompetenz eingeleitet.

Zuversichtlich in die Zukunft

Dr. Armin Zitzmann erwartet, dass die NBG in diesem Jahr einen Jahresüberschuss von 40 Mio. Euro erzielen wird. Bezüglich der Vermögens- und Finanzlage rechnet er mit keinen nennenswerten Veränderungen.

Für das Segment Leben rechnet der Vorstandsvorsitzende mit einem Wachstum der laufenden Neubeiträge vor allem aus dem Geschäft mit Biometrie- und Fondsprodukten. Die steigende Zuführung zur Zinszusatzreserve könnte jedoch dazu führen, dass es beim LV-Gesamtergebnis in diesem Jahr einen erheblichen Rückgang gibt. Bei der Krankenversicherung rechnet die Nürnberger mit weiterhin guten Wachstumschancen bei der betrieblichen Krankenversicherung und sonstigen Zusatzprodukten. Durch eine Optimierung des gewerblichen Geschäfts und einer strukturellen Neuordnung möchte die Nürnberger ihre Marktposition im Segment Schaden weiter festigen. In diesem Jahr wird erstmals die Neue Rechtsschutz Versicherungsgesellschaft (NRV) vollständig in den Konzernabschluss einbezogen. (ahu)

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