Nicht nur das Motorrad kann versichert werden

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Motorradfahrer sind im Straßenverkehr besonders gefährdet: Etwa jeder sechste tödlich verunglückte Verkehrsteilnehmer war auf einem Zweirad unterwegs. Entsprechend wichtig ist eine gute Ausrüstung. Die Württembergische Versicherung bietet hierfür nun eine spezielle Police an.

Die Sommermonate sind Motorradmonate. Um das Fahrvergnügen unbeschwert genießen zu können, ist die richtige Ausrüstung wichtig. Diese ist aber oftmals teuer: So werden für Helm, Jacke, Hose, Handschuhe und Stiefel im Schnitt zwischen 600 und 1.500 Euro fällig. Die Ausrüstung kann im Falle eines Unfalls zwar den Fahrer vor schweren Verletzungen schützen. Wenn das Equipment dabei jedoch Schaden nimmt, bleibt der Fahrer meist auf den Kosten hierfür sitzen, denn die Ausrüstung ist meist nicht über die Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrzeuges abgedeckt. Aus diesem Grund bietet die Württembergische Versicherung nun eine spezielle Versicherung für Motorradausrüstung an. Diese kostet den Versicherungsnehmer 24,95 Euro pro Jahre und übernimmt im Falle eines Sturzes oder Unfalls die Kosten für die Reparatur an der Schutzkleidung. Dabei spielt es weder eine Rolle, ob der Versicherte selbst gefahren ist oder als Beifahrer unterwegs war, noch bei welcher Versicherung das Fahrzeug versichert ist.

Wenn die Reparatur nicht möglich ist, ersetzt die Württembergische dem Versicherten den Neupreis bis zu einem Maximalbetrag von 2.000 Euro bis zu zwölf Monate nach dem Kauf. Ab dem 13. Monat wird der Zeitwert ersetzt. Mit der Police können auch Fahrer von Roller oder Moped, ein Fun-Fahrzeugs oder Trikes ihre Schutzkleidung versichern. Der Selbstgehalt beträgt 150 Euro pro Schadensfall. Wenn sich der Versicherte als Ersatz für seine beschädigte Schutzkleidung für Produkte der Kooperationspartner Nolangroup oder Rukka entscheidet, entfällt der Selbstbehalt. (ahu)

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