„Neues Kapitel am Kapitalmarkt“

Die für die Transaktion benötigten PREOS-Aktien stammen aus der Beteiligung der Frankfurter publity AG, die aktuell rund 86 Prozent der PREOS-Aktien hält. Aus wirtschaftlicher Sicht gleicht der Verkauf der mit PREOS-Aktien unterlegten Token damit einer öffentlichen Umplatzierung von PREOS-Aktien durch die publity AG. Thomas Olek, Gründer der PREOS AG: „Wir schlagen am Kapitalmarkt und in der Immobilienbranche gleichermaßen ein neues Kapitel mit dieser Tokenisierung auf. Die Real-Estate-Industrie und die Finanzmärkte müssen und werden noch digitaler werden – hierbei sind PREOS und publity Vorreiter und nehmen Anleger auf diese spannende Reise mit. Wir machen Real Estate somit digital und global investierbar. Für den PREOS-Token streben wir mittel- bis langfristig ein Volumen von 1 Mrd. Euro an.“

Durch die Emission des PREOS-Tokens auf der Ethereum-Blockchain beabsichtigt die publity AG, ihre technologische Vorreiterrolle zu unterstreichen und die Aktionärsbasis der PREOS durch die Ansprache neuer Investorengruppen zu verbreitern, sagt Nils von Schoenaich-Carolath, Director Treasury & Digital Assets der publity AG sowie Projektleiter für den PREOS-Token. „Mit der Begebung eines digitalen Zwillings der PREOS-Aktie haben wir in mehrfacher Hinsicht Neuland beschritten. Wir sind nicht nur das erste Unternehmen, das einen digitalen Zwilling einer börsennotierten Aktie im Wege eines öffentlichen Angebots emittiert. Dem Angebot liegt zudem eine innovative Treuhänderkonstruktion zugrunde, bei der den Tokenholdern weitreichende Rechte eingeräumt werden. Wir sind zuversichtlich, dass der PREOS-Token ein wichtiger Schritt für die weitere Verbreitung der Blockchain-Technologie im Kapitalmarktkontext sein wird.“

Umfassendes Geldwäschekonzept vorgelegt

Das im Zusammenhang mit der Konzeption der PREOS-Token-Plattform gemeinsam mit der Frankfurter Wertpapierhandelsbank Bankhaus Scheich erarbeitete und der BaFin vorgelegte Geldwäschekonzept setzt neue Maßstäbe. Dieses Konzept stellt sicher, dass der Token nur von Investoren gehandelt werden kann, die einen umfassenden, durch das Bankhaus Scheich durchgeführten Identifikations-Prozess durchlaufen haben. Mit der tokenisierten Treuhänderkonstruktion wurde produktseitig rechtliches Neuland beschritten. Gleichzeitig musste die Struktur mit mehreren regulierten Partnern parallel abgestimmt werden, um die PREOS-Plattform realisieren zu können. Das Projekt wurde rechtlich begleitet in Kooperation von Raschke von Knobelsdorff Heiser (RKH) und Schnittker Möllmann Partners (SMP). Technischer Dienstleister ist micobo, der die PREOS-Plattform für die PREOS-Token konzipiert hat. (ahu)