Neuer Kooperationspartner für blau direkt

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Blau direkt kooperiert mit der Digital Insurance Group (DIG), um Vertrieben, Versicherern und Banken digitale Kundenlösungen bieten zu können.

Dabei sollen aus den heutigen Apps mit digitalen Kundenordnern richtige „PIMs“ entstehen: Personal Information Manager. Mit diesen soll der Kunde seinen Vertragsbestand nicht nur einsehen, sondern auch eigenverantwortlich managen können. Die eigentlichen Apps sind dabei nur ein geringer Teil des Gesamtpakets, denn jede Lösung soll individuell mit den Unternehmen geplant und realisiert werden. Dabei kann der Kunden auf umfassende Modul-Lösungen zurückgreifen. So wird die DIG nicht nur für Mobile- & Web-Apps sorgen können, sondern kundennahe Dienste im First-Level-Support und Angebotswesen darstellen können. Dazu greift die DIG auf ihre umfassende technologische Erfahrung sowohl als Europas erste Makler-App als auch durch den Aufbau von führenden Versicherungsportalen und Vergleichsrechnern zurück. blau direkt stellt auf Anfrage hingegen die „Middleware“, sichert Datenqualität, Backoffice-Dienste und kann über seine Maklerorganisation – sofern durch den Kunden gewünscht – bei Bedarf auch die persönliche Beratung vor Ort sicherstellen. „Wir erarbeiten mit den Interessenten exakt die Lösung, die es benötigt und ergänzen nur die Elemente, die dem jeweiligen Unterneh­men fehlen“, erläutert Ingo Weber, CEO der DIG. „Durch die Zusammenarbeit haben wir aber auch die Möglichkeit Komplettlösungen anzubieten. Wir versetzen jedes Unternehmen in die Lage, seinen Kunden mobile und digitale Versicherungslösungen bereitzustellen, ohne dass sie dafür eine eigene Infrastruktur oder Expertise vorhalten müssen. Dies verstärkt die Kundenbindung, erhöht das Umsatzpotential und führt somit zu einem höheren Customer Lifetime Value.“

„In den letzten zwei Jahren haben uns mehr als 20 Banken und Versicherer darauf angesprochen, ob sie unsere Lösung ‚simplr‘ nutzen können. Am Ende ist die Zusammenarbeit aber immer an unserer sehr verhaltenen Reaktion gescheitert“, so blau direkt-Geschäftsführer Oliver Pradetto. „Das Problem ist immer das gleiche. Technische und organisatorische Lösungen können wir liefern, aber diese individuell auszuarbeiten und auf die sehr speziellen Anwendungsbereiche hin anzupassen, war nicht unsere Sache. Dazu fehlten uns die glaubwürdige Marke, die Ausrichtung auf den Nicht-Makler-Kunden und teilweise auch schlicht die Ressourcen. Zusammen haben wir jetzt alles berücksichtigt, um auch das lösen zu können.“

Die DIG ist aus der Fusion zweier InsurTechs hervorgegangen: Die deutsch-schweizerische Knip und das niederländische Softwarehaus Komparu. „Knip und die DIG waren die wesentlichen Trendsetter unter den InsurTechs und haben als Erstes erkannt, dass der Fokus vom Ab­schlussgeschäft sich immer mehr auf eine laufende Betreuung verlagern wird“, meint Oliver Pradetto. „Das macht die DIG zu einem idealen Partner für digitale Angebote. Denn DIG hat das Gespür dafür Kundenanwendungen sexy zu machen und sich von abschlussfokussiertem Denken hin auf eine digitale Top-User-Experience in der laufenden Betreuung zu konzent­rieren.“ Ebenso positiv wird die Kooperation von DIG-CEO Ingo Weber gesehen: „Ein effektives Touchpoint-Management ist nur mit einer starken technischen und organisatorischen Kompetenz möglich. blau direkt kann uns dabei nicht nur als in der Branche extrem gut vernetzter Pool unterstützen, sondern verfügt über die technologischen Fundamente, die uns Datensynchronisation und Dokumenten­transporte an der Grenze des heute technisch machbaren gewährleisten.” (ahu)

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