UDI hat neuen Eigentümer

Stefan Keller, Geschäftsführer der UDI Beratungsgesellschaft mbH und geschäftsführender Gesellschafter der te management Gruppe / Foto: © UDI

Der bisherige Alleingesellschafter Georg Hetz hat große Teile seiner Anteile an der UDI-Gruppe verkauft. Der Gründer zieht sich damit aus dem Unternehmen zurück. Mit dem Eigentümerwechsel werden auch weitere Veränderungen einhergehen.

Im vergangenen Herbst feierte die UDI Gruppe ihr 20-jähriges Jubiläum (finanzwelt berichtete). Seit der Unternehmensgründung haben tausende Anleger über eine halbe Milliarde Euro in verschiedenste Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien und energieeffiziente Gebäude des fränkischen Unternehmens investiert. In Zukunft wird das Unternehmen einen neuen Eigentümer haben: Die te management Gruppe. Diese hat große Teil der Anteil von Unternehmensgründer Georg Hetz übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

„Georg Hetz war einer der Vorkämpfer der Energiewende. Für diesen Pioniergeist und das Durchhaltevermögen gilt ihm mein Respekt. Georg Hetz hat dieses Jahr seinen 66. Geburtstag gefeiert und bereits seit längerer Zeit seine Nachfolge geplant. Natürlich steht Georg Hetz uns weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung, damit ein geordneter Übergang gewährleistet ist. Für seinen Ruhestand wünsche ich ihm alles Gute!“, so Stefan Keller, geschäftsführender Gesellschafter der te Unternehmensgruppe. Er kündigte anlässlich des Übergang den weiteren Ausbau der UDI-Gruppe an: „Ich möchte künftig als geschäftsführender Gesellschafter meinen Anteil leisten, die UDI-Unternehmensgruppe weiter voranzubringen. Dazu wird erheblich in das Unternehmen investiert, um unseren Kunden weitere interessante Investitionsmöglichkeiten zugänglich zu machen.“ Nachhaltige Projekte bleiben weiterhin der Schwerpunkt bei UDI. Die Energiewende in Deutschland mit dem Ausbau von Wind-, Solar- und Bioenergie wurde zu großen Teilen durch das Kapital von investitionsbereiten Bürgern erst möglich. Dazu Keller: „Das Beispiel erneuerbare Energien zeigt, dass es bisweilen des Muts vieler Investoren bedarf, um gesellschaftlichen Wandel, wie die Energiewende, zu ermöglichen.“

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