Nächster Schritt zur DIN-Norm

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Die DIN-Norm für die Finanzberatung kann wohl planmäßig veröffentlicht werden. Die Initiatoren sehen eine breite Akzeptanz der Branche. Bald gibt es die Möglichkeit, sich über die Norm und ihre Auswirkungen ausführlich zu informieren.

Die Arbeiten an der DIN-Norm 77230 „Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte“ schreiten planmäßig voran. So hat der mit der Formulierung der Norm befasste Arbeitsausschuss beim Deutschen Institut für Normung (DIN) Anfang Oktober alle eingegangenen Stellungnahmen  bearbeitet und entschieden.

„Wir hatten eine Vielzahl von Kommentaren und Anregungen zu bewerten. Die meisten waren überaus konstruktiv und signalisierten grundsätzliche Zustimmung zu dem Normungsprojekt“,  so Dr. Klaus Möller, Obmann des DIN-Arbeitsausschusses und Vorstand der Defino Institut für Finanznorm AG. „Sie waren ehrlich auf die Verbesserung der Norm ausgerichtet. Nur in ganz wenigen Einsprüchen wurde das Normungsprojekt als Ganzes kritisiert.“ Der Ausschuss hat in fünf Sitzungstagen nach intensiver Vorarbeit in Arbeitskreisen alle eigegangen Stellungnahmen sorgfältig erwogen, diskutiert und entschieden. Somit ist der Weg für die planmäßige Veröffentlichung geebnet.

Breite Akzeptanz

Die Initiatoren der Norm werten die große Zahlen an Stellungnahmen auch als Signal dafür, dass die meisten Marktteilnehmer das Normungsprojekt wahrgenommen haben und als positiv empfinden. „Das ist eine gute Voraussetzung für eine breite Akzeptanz der Norm nach ihrer Veröffentlichung, die wir für Januar 2019 planen“, so Matthias Kritzler-Picht, Projektleiter beim DIN .

Was die Norm konkret bedeutet und wie sie ausgestaltet ist, können Berater nächste Woche auf der DKM im dortigen „Themenpark DIN-Norm“ und einem Kongress zum Thema erfahren. Mitwirkende an dem Kongress sind unter anderem DIN-Projektleiter Kritzler-Picht sowie Holger Rohde, wissenschaftlicher Leiter Versicherung und Recht bei der Stiftung Warentest. (ahu)

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