Mut zur Investition

Sebastian Reccius / Foto: © Deutschland.Immobilien AG

Bereits in jungen Jahren kann sich eine Investition in Immobilien lohnen. Ein Experte gibt Tipps für Immobilienanlage im richtigen Lebensalter.

Derzeit beträgt das Durchschnittsalter deutscher Immobilienkäufer 40 Jahre, mehr als noch vor einigen Jahren. Grund hierfür sind die niedrigen Zinsen und die hohe Lebenserwartung, weswegen sich die Deutschen mit der Entscheidung mehr Zeit lassen. So stellen anhaltenden Niedrigzinsen und die Entwertung von Spareinlangen potenzielle Anleger vor die schwierige Frage, was für Investitionen sie tätigen sollen. „Ob mit Anfang 20, Mitte 30 oder mit 50 Jahren, viele Investoren gehen mit dem Trend Immobilie und entscheiden sich für ein Investment, beispielsweise in Pflege-, Ferien- oder Mikroimmobilien”, weiß Sebastian Reccius, Vorstandsmitglied der DI Deutschland.Immobilien AG. Der Experte gibt Tipps, welche Immobilie zu welchem Alter passt.

Mit 20 Jahren: Frühe Investitionen lohnen sich

Laut einer Studie der Postbank aus dem Jahr 2015 brauchen die Deutschen durchschnittlich 25,8 Jahre brauchen, um einen Kredit abzubezahlen. Somit sind Investitionen in jungen Jahren von Vorteil, da Kapitalanleger so länger von der Rendite profitiere. Bei einer Anlageimmobilie besteht zudem nicht das Problem, mit der Immobilie an einen Ort gebunden zu sein, denn Betreiber oder Pächter einer Immobilie übernehmen organisatorische Aufgaben wie Instandhaltung und Vermietung. Für jüngere Menschen sind Anlageimmobilien besonders attraktiv, da vor Ort keine Verwaltungsaufgaben anfallen und sie weiterhin mobil sein können”, erläutert Reccius. Die beliebtesten Renditeobjekte unter jungen Anlegern sind Microimmobilien. Ab einem Kaufpreis von 90.000 Euro haben Käufer einen Mietzins von drei Prozent und eine Jahresmiete von 2.700 Euro. In guter Lage sind kleine, erschwingliche Wohnungen sehr begehrt: Der zukunftsstarke Markt sichert die Rendite.

Mit 35 Jahren: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Vor möglichen Risiken wie zum Beispiel Mietausfällen, Instandhaltungs- und Verwaltungskosten schrecken viele zurück. „Die Nachfrage nach verwalteten Anlageimmobilien steigt. Die Rendite einer Anlageimmobilie ist vielversprechend und das Risiko einer Fehlinvestition besteht dank vorheriger Prüfung durch Experten kaum oder ist gering”, so Reccius. Eine unkomplizierte Anlage mit wenig Verwaltungsaufwand bietet die Investition in ein Apartment oder Ferienhaus. Gerade für Familien ist dabei die Option der Eigennutzung für den Urlaub attraktiv und ausschlaggebend. Ab einer Investition von 140.000 Euro profitieren Anleger von einem Mietzins von etwa fünf Prozent, also einer Jahresmiete von 7.000 Euro.

Mit 50 Jahren: An die Zukunft denken

Für viele ist es essenziell, Geld anzulegen und für den Lebensabend finanziell vorzusorgen. Das gilt auch für Frauen, da diese häufig von einer niedrigeren Rente betroffen sind. Auch mit 50 Jahren gibt es noch viele Möglichkeiten, die Finanzplanung noch selbst in die Hand zu nehmen.  Der Immobilienexperte rät: „Bei der Investition in eine Pflegeimmobilie profitieren Anleger nicht nur von der Rendite, sondern auch vom bevorzugten Belegungsrecht bei Eigenbedarf.” Wer sich an einem Pflegeheim beteiligt, erhält automatisch das bevorzugte Belegungsrecht für sich und nahe Angehörige. Weiterhin kümmern sich Betreiber von Pflegeheimen um die Verwaltung sowie Vermietung der Objekte. Bereits ab einem Kaufpreis von 70.000 Euro ist der Erwerb einer Wohnung in einem Pflegeheim mit einem Mietzins von etwa fünf Prozent möglich. Das ergibt eine Jahresmiete von 3.500 Euro für den Käufer. (ahu)

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