München kratzt an 10.000 Euro-Marke

Bald fünfstellige Preise in München?

In der Fußball-Bundesliga liegt der Serienmeister aus München derzeit nur auf Rang drei. Bei den Immobilienpreisen bleibt die bayerische Landeshauptstadt aber unangefochten Spitzenreiter – und könnte bald in ganz neue Dimensionen vorstoßen:

So verfehlten die Durchschnittspreise in der Isarmetropole mit 9.988 Euro/m² nur haarscharf die Marke von 10.000 Euro. Selbst ein Ausweichen in das Umland bringt Wohnungsinteressenten nur geringe Ersparnis: So liegt auch bei Betrachtung der gesamten Metropolregion der durchschnittliche Angebotspreis mit 9.206 Euro/m² deutlich höher als in allen anderen untersuchten Stadtgebieten. Zudem weist die Metropolregion München mit 9,1 % die zweithöchsten Kaufpreissteigerungen auf. Ebenfalls unangefochten an der Spitze liegt die Isarmetropole bezüglich des maximalen Angebotspreises, der hier bei 22.651 Euro/m² liegt. Die in der Maxvorstadt gelegene Immobilie weist damit den zweithöchsten Wert auf, der in der seit 2017 durchgeführten Untersuchungsreihe ermittelt wurde. Lediglich im ersten Quartal 2018 wurde eine Immobilie in den untersuchten Metropolregionen noch teurer verkauft: Damals mussten pro Quadratmeter 22.944 Euro bezahlt werden. Ebenfalls einen maximalen Angebotspreis von über 20.000 Euro weist auch Berlin auf, wo die teuerste Immobilie im Bezirk  Mitte 20.244 Euro/m² kostete. Mit etwas Abstand folgt Frankfurt, wo das teuerste Objekt im Bezirk Innenstadt I für 17.836 Euro/m² angeboten wurde.

Deutlich niedriger ist hingegen der Höchstpreis in der Metropolregion Nürnberg: Hier kostete die teuerste Wohnung „nur“ 6.640 Euro/m² und damit weniger als die günstigste in München, die für 7.108 Euro/m² angeboten wurde. (ahu)

Stadtgebiete Q3/2019

 

Metropolregionen Q3/2019