Mit dynamischen Ergebnissen ins Jubiläumsjahr

Mario Freis, CEO der OVB Holding / Foto: © OVB

In diesem Jahr feiert der OVB-Konzern das 50. Jahr seines Bestehens. Aufgrund der Corona-Krise wird dieses wohl deutlich schwächer ausfallen als das vergangene, in dem mehrere Prognosen übertroffen werden konnten.

Im Jahr 2019 hat OVB den Umsatz um 11,4 % auf 257,8 Mio. Euro gesteigert und damit die eigene Prognose übertroffen. Der Anstieg ist auf alle drei Segmente des Konzerns zurückzuführen. So nahmen in Mittel- und Osteuropa die Erträge aus Vermittlungen um 5,7 % zu und lagen bei 122,9 Mio. Euro. In Süd- und Westeuropa wurde sogar ein Plus von 31,7
% erzielt. Hier wurden insgesamt 73,3 Mio. Euro eingenommen. In Deutschland lagen die Erträge mit 61,6 Mio. Euro um 3,7 % über dem Vorjahreswert.

Auch den Kundenbestand hat OVB im vergangenen Jahr erhöht: Mit 3,76 Mio. Kunden lag dieser um 7,8 % über dem Vorjahreswert. Diese Kunden werden von insgesamt 5.069 Finanzberatern betreut, 354 mehr als im Vorjahr.

Gestiegen ist auch das operative Ergebnis, das mit 14,1 Mio. Euro um 7 % über dem Vorjahreswert und auch oberhalb der ursprünglichen Prognose lag. Noch stärker erhöhte sich das Konzernergebnis, das mit 11 Mio. Euro um 14,5 % über dem Wert von 2018 lag. Damit erhöhte sich das Ergebnis je Aktie um 10 Cent auf 77 Cent. Vorstand und Aufsichtsrat werden der am 10. Juni stattfindenden Hauptversammlung eine Dividende von 75 Cent je Aktie vorschlagen. Damit liegt die Ausschüttung an die Aktionäre auf dem Niveau des Vorjahres.

In Mittel- und Osteuropa lag der EBIT-Beitrag mit 11,1 Mio. Euro um 1,2 Mio. Euro über dem Vorjahreswert und auch über den Erwartungen. Auch in Deutschland fiel das operative Ergebnis mit 7,9 Mio. Euro besser aus als erwartet. In Süd- und Westeuropa musste OVB hingegen beim EBIT einen Rückgang um 1,4 Mio. Euro auf 4,8 Mio. Euro verkraften. „2019 war für die OVB ein sehr gutes Jahr mit dynamischem Wachstum auf breiter europäischer Basis“, so OVB CEO Mario Freis.

Der Konzern ist zudem bei der weiteren Umsetzung der Strategie „OVB Evolution 2022“ gut vorangekommen. „Unsere strategischen Maßnahmen haben zunehmend positive Wirkung auf Umsatz und EBIT entfaltet“, unterstreicht CFO Oskar Heitz.

Rückgang erwartet

Die konjunkturelle Entwicklung in Europa im laufenden Jahr wird stark unter dem Einfluss der Auswirkungen des Coronavirus stehen. Angesichts der derzeitigen Ungewissheit über die Ausbreitung, die Dauer und die nicht einschätzbaren Marktauswirkungen geht OVB aktuell von einem Rückgang der Erträge aus Vermittlung und des operativen Ergebnisses aus. (ahu)