Londons Banker: Wer die Macht hat,…

2d7f1d2b5d27e1f8.fotolia_7046724_xs.jpg
© godfer - Fotolia.com

…bestimmt das Ziel. Die Banker ärgern sich über die Politik. Bonussteuer und Sonderabgaben sind daran schuld. Nach Angaben des Handelsblatts denken nun große Geldinstitute wie Standard Chartered öffentlich darüber nach, ihre Firmensitze zu verlegen. Das würde im Endeffekt den Finanzstandort London empfindlich und nachhaltig schädigen.

(fw/ah) Immer unverhohlener drohen die Chefs der wichtigsten britischen Banken mit Abwanderung aus der City. Bereits seit dem vergangenen Jahr würden einige Investmentbanken und Hedge-Fonds darüber nachdenken, einzelne Abteilungen aus London abzuziehen. Vorausgegangen war die Einführung der Bonussteuer. Seither haben sich die Beziehungen zwischen Regierung und City weiter rapide verschlechtert. Vor Kurzem gab die konservativ-liberale Koalition bekannt, eine Sonderabgabe gegen Geldhäuser einzuführen. Die größte Sorge bereitet dem Bericht des Handelsblatts zufolge den Banken aber die von der Regierung eingesetzte Expertenkommission, die binnen eines Jahres prüfen soll, ob man die großen Universalbanken zwingen sollte, ihr lukratives Investmentbanking abzuspalten.