Lloyd Fonds reduziert Schiffspipeline um weitere zwei Schiffe

Das Hamburger Emissionshaus Lloyd Fonds AG hat in einer Presseerklärung mitgeteilt, dass zwei weitere Schiffe aus ihrem Orderbuch nicht mehr gebaut werden. Die Schiffspipeline des Hamburger Emissionshauses reduziert sich somit auf 19 Schiffe.

(fw/kb) Bei den Schiffen handelt es sich um zwei Großcontainerschiffe mit einer Stellplatzkapazität von 12.800 TEU und einem Bestellvolumen von zusammen 315,4 Millionen US-Dollar. Aufgrund einer fehlenden Gesamtfinanzierung mussten die beiden Bestellergesellschaften laut Lloyd Fonds noch vor Beginn des Schiffbaus Insolvenz anmelden.

Durch die Reduktion der Schiffspipeline von bisher zehn Schiffen hat sich das Bestellvolumen der Lloyd Fonds AG um insgesamt 774 Millionen US-Dollar beziehungsweise 35 Prozent reduziert. Das Emissionshaus hatte bereits Ende September 2009 die Reduktion der Schiffspipeline um vier Containerschiffe und vier Massengutfrachter gemeldet.

Seit 1995 hat das Hamburger Unternehmen nach eigenen Angaben 100 Fonds mit einem Investitionsvolumen von rund 4,4 Milliarden Euro initiiert. Mehr als 52.000 Anleger haben demnach über 1,9 Milliarden Euro Eigenkapital investiert.

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