Liebe verändert – auch das Gewicht

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Die Liebe scheint die Menschen positiv zu beeinflussen: Menschen, die in einer Partnerschaft leben fühlen sich humorvoller, attraktiver, rücksichtsvoller und großzügiger. Dem tut auch eine Gewichtszunahme keinen Abbruch.

Wie ändert sich der Mensch, wenn er in einer Beziehung ist? Dieser Frage ist RaboDirect nachgegangen und hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa mit einer Studie zu dem Thema beauftragt. Das Positive: Die meisten Befragten sind der Meinung, dass sie sich durch eine Partnerschaft positiv verändert haben. So sind ein knappes Viertel der Meinung, dass sie seitdem humorvoller geworden sind. Nur 4 % meinen, dass sie als Single mehr zu lachen hatten. Wenig überraschen dürfte das Ergebnis, dass Beziehung offenbar das eigene Selbstwertegefühl steigern, denn 14 % der Befragten gaben an, sich attraktiver zu fühlen, seit sie in einer festen Partnerschaft leben. Besonders oft wurde diese Frage bei unter 30-jährigen bejaht (28 %). Als Single attraktiver fühlten sich nur 3 %.

“Liebe geht durch den Magen”; an diesem Sprichwort scheint viel Wahres dran zu sein, denn jeder Vierte Befragte gab an, dass er an Gewicht zugelegt hat, seit er nicht mehr Single ist. Die Zunahme an Körperfülle betrifft übrigens Männer (25 %) und Frauen (24 %) gleichermaßen. Lediglich 9 % der Befragten gaben an, in der Beziehung schlanker geworden zu sein.

Beziehungen verhindern Egoismen

Die häufigste Veränderung, die Personen wahrnehmen, seitdem sie in einer Beziehung sind, ist gesteigerte Rücksichtnahme. So gab jeder zweite Befragte an, dass er im Laufe der Beziehung rücksichtsvoller geworden ist, während nur 3 % meinen, dass sie inzwischen egoistischer sind. Vor allem Männer (55 %; Frauen: 46 %) meinen, dass die Partnerschaft ihnen dabei geholfen habe, sich besser in den anderen Menschen hineinzuversetzen und sich entsprechend freundlich und taktvoll zu verhalten.

Der Beziehungsstatus scheint auch ein anderes Bewusstsein für Geld zu schaffen. Zwar schätzen sich 36 % der Befragten als großzügiger ein, während 5 % der Meinung sind, inzwischen geiziger zu sein. Gleichzeitig sagen auch 23 %, dass sie inzwischen sparsamer sind. Dies gilt besonders für die 30- bis 44-jährigen, denn in dieser Altersgruppe ist jeder Dritte dieser Meinung. (ahu)

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