Legg Mason-Tochter Batterymarch: Schwellenländer bleiben „in“

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Im Wettlauflauf um die wirtschaftliche Führung bleibt der Staffelstab auch 2012 in der Hand der Emerging Markets. Im Vergleich zu den Industrienationen sprechen laut der Legg Mason-Tochter Batterymarch die strukturellen Daten für die langfristig überdurchschnittlichen Ergebnisse der Schwellenländer.

(fw/ah) “Die jüngsten Marktschwächen beruhten auf zyklischen Faktoren, den Beta-Merkmalen der Schwellenländer und geopolitischen Faktoren. Das Gewinnwachstum jedoch blieb solide und in den meisten Märkten werden die Gewinnprognosen angehoben”, erläutert Ray Prasad, Director und Senior Portfolio Manager beim Aktienspezialisten Batterymarch. Im Gegensatz zu Aktien der Industrienationen sind Schwellenländeraktien attraktiv bewertet und bieten bessere langfristige Wachstumsperspektiven. Die weltweit generell schwache Konjunktur beeinträchtigt derzeit die kurzfristige Entwicklung dieser Titel, denn einflussreichere Märkte, einschließlich Brasilien und China, stellen ihre restriktive Geld- und Fiskalpolitik ein. Der Grund sind die seit der zweiten Jahreshälfte 2011 gesunkenen Inflationserwartungen. Brasilien und die Türkei haben die Zinsen gesenkt und China meldete kürzlich, dass die Inflation für Dezember im Vorjahresvergleich um 4,1 Prozent gesunken ist. Zudem profitieren die meisten Schwellenländer aus demografischer Sicht von einem florierenden Mittelstand und auch der private Konsum steigt weiter an.

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