Kopieren kann kosten – kostenfrei ist teuer

Die Tastenkombination „Copy and Paste“ kann sehr teuer werden, auch das Einblenden von Musik oder anderes kreative Kopieren. Das spielt (Aus-)Versehen keine Rolle. Versichern ist eine Lösung.

2015-10-30 (fw/db) Der Spezial- und Maklerversicherer Hiscox aus München meldet, dass 32 Prozent in der Studie „Hiscox DNA of an Entrepreneur Report 2015“ befragten Unternehmer unter 30 Jahren Versicherungsschutz bei Verletzung geistiger Eigentumsrechte besitzen. Je älter Unternehmer sind, desto seltener sind ihre Firmen gegen entsprechende Schäden versichert. Bei den Über-60-Jährigen liegt dieser Wert bei nur noch 15 Prozent.

„Geistige Eigentumsrechte sind eine häufig vernachlässigte Gefahr für Unternehmen: Einmal vorschnell ein fremdes Bild in die sozialen Netzwerke oder auf die Firmenwebsite hochgeladen und schon droht kostspieliger Ärger“, warnt Tobias Wenhart, Manager Products and Underwriting bei Hiscox.

Nicht nur älteren Unternehmern rät Experte Wenhart: „Unabhängig von der Firmengröße sollten sich Unternehmen um einen effektiven Schutz kümmern. Fundiertes Praxiswissen hilft, Schäden vorzubeugen. Hier ist es auch Aufgabe der Versicherer, Knowhow zu vermitteln. Außerdem sollte die Berufshaftpflichtpolice unbedingt auch die Verletzung geistigen Eigentums abdecken.“

finanzwelt-Fazit: Gerade in einer digitalisierten Welt sind geistige Eigentumsrechte sehr schnell verletzt. Da schnell ein fremdes Bild verwendet, da etwas Text kopiert, dort etwas Musik unterlegt, das alles kann sehr teuer werden. Es ist besser früher an Risiken zu denken und Versicherungsmakler oder Vermittlungsunternehmer um Rat fragen. Experten helfen vor allem auch im Schadensfall.

Dietmar Braun