Erschreckende Einbruchszahlen

Tobias Wenhart

„Nur eine geringe Zahl kann aufgeklärt werden“, sagt Tobias Wenhart, Manager Products and Underwriting bei Hiscox dazu.

(fw/rm) Wurden im Jahr 2013 noch 149.500 Fälle von Einbrüchen in Deutschland gemeldet, waren es 2014 bereits 152.123 und 2015 steigerte sich die Zahl um zehn Prozent auf 167.136. Das berichtete das Handelsblatt diese Woche mit Verweis auf die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS). Damit war 2015 die Zahl der Einbrüche so hoch wie nie zuvor und das trotz zwischenzeitlich eingeführter staatlicher Förderungen von Sicherheitsmaßnahmen und immer ausgereifteren technischen Vorkehrungen, mit denen Wohnungs- und Hauseigentümer ihr persönliches Hab und Gut vor potenziellen Kriminellen zu schützen versuchen. Tobias Wenhart erläutert: „Technische Maßnahmen wie Alarmanlagen, spezielle Schlösser für Fenster und Türen, Kameras oder Bewegungsmelder sollen Wohnungs- und Hauseigentümern ein Gefühl von Sicherheit in den eigenen vier Wänden geben und Wertgegenstände vor Diebstahl schützen. Die Prävention steht hier oft im Vordergrund, aber Einbrecher entwickeln laufend neue Strategien, um die Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, sodass auch die beste Absicherung keine Garantie für die persönlichen Schätze bietet. Und noch schlimmer: Nur eine geringe Anzahl der Einbrüche kann rückverfolgt und aufgeklärt werden. Wertvoller Schmuck oder hochwertige Gemälde sind dann unwiederbringlich verloren und das teure Interieur durch den Vandalismus beim Einbruch zerstört. Deshalb ist als Schutzmaßnahme für Wertgegenstände eine Hausrat- und Gebäudeversicherung unerlässlich, die neben der Immobilie den Hausrat mitversichert. Auch sie kann den persönlichen Verlust, der beispielsweise beim Diebstahl eines liebgewonnen Erbstückes entsteht, nicht kompensieren, kommt aber für die entstandenen finanziellen Schäden auf.“ www.hiscox.de