Kinderschutz hat oberste Priorität

Eberhard Sautter, Vorstandsvorsitzender der HanseMerkur Versicherungsruppe / Foto: © HanseMerkur

Bereits zum 39. Mal werden die HanseMerkur Preise für Kinderschutz vergeben. 2020 rein virtuell, wobei die Preisverleihungen via Dokumentation unter http://hansemerkur.csr-engagement.de/kinderschutzpreis-2019 zu sehen sind. Die „Pandemic Edition“ steht dabei unter der Schirmherrschaft von Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die zusätzlich ein Interview beigesteuert hat.

Die Laudationes auf die „ausgezeichneten“ Vereine und Initiativen hält Heinz Hilgers, Präsident des Kinderschutzbundes. Eberhard Sautter, Vorstandsvorsitzender der HanseMerkur, sagt anlässlich der dezentralen Vergabe des ältesten deutschen Sozialpreises für herausragende Kinder- und Jugendschutzarbeit: „Ich bin froh, dass wir doch noch einen Weg gefunden haben, jenen, die Kindern und Familien verlässlich zur Seite stehen, die Ehrungen zu überreichen. Denn 2020 als Jahr der Kontakteinschränkungen war kein gutes Jahr für Kinder. Weitgehend abgeschnitten von Bildung, von Freunden und Schulkameraden, von Großeltern oder getrennt lebenden Elternteilen, von Sportvereinen und Musikschulen, ging es vor allem um Verzicht. Auch ihre Eltern standen im Spannungsfeld zwischen Homeoffice und Homeschooling vor einer kaum zu leistenden Doppelbelastung.“

Der HanseMerkur Preis für Kinderschutz wird seit 1980 ausgeschrieben und ist in diesem Jahr mit 55.000 Euro dotiert. Bisher wurden Preisgelder von insgesamt
1,3 Millionen Euro ausgeschüttet. Die Auszeichnungen für das Jahr 2019 gehen an
fünf Initiativen aus Berlin, Hamburg, Otterberg/Rheinland-Pfalz, Radebeul/Sachsen und Stockelsdorf/Schleswig-Holstein. (ah)