Keine Angst vor der Zukunft

Bausparen rettet Niedrigzinsen

Derzeit ist es alles andere als absehbar, dass die Zinsen in den kommenden Jahren steigen werden. Bekanntlich sind Prognosen aber schwierig, weil sie die Zukunft betreffen und vor 15 Jahren hätte wohl niemand im Traum daran gedacht, dass eine Zinssituation, wie sie heute besteht, bereits wenige Jahre später Realität werden könnte. Warum sollte sich das Ganze also nicht auch in die umgekehrte Richtung entwickeln können und die Zinsen bald wieder steigen? Auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist, bedeutet das noch lange nicht, dass es unmöglich ist. Sicher ist hingegen, dass mittels eines Bausparvertrags die aktuell für Darlehensnehmer als „paradiesisch“ zu bezeichnenden Zinsen auch für die Zukunft gesichert werden können. So gibt Dr. Bernd Dedert zu bedenken, dass durch die Absenkung der Darlehenszinsen im Bausparvertrag Bausparen für die späteren Finanzierer attraktiv geblieben ist und das bei voller Zinssicherheit. „Und dies ist für die Menschen auch wichtig, da im Gefolge der Corona-Krise niemand voraussagen kann, wie hoch die Zinsen in fünf bis zehn Jahren sein werden“, so der BKM-Chef. Auch Henning Göbel sieht Bausparen besonders mit Blick auf die Zukunft als attraktiv an. „Bausparen ist auch heute eine solide Basis für den Schritt ins Wohneigentum. Viele zukünftige Bauherren verfügen nicht über so viel Eigenkapital, dass die Zinsentwicklung für sie keine Rolle spielt. Mit einer bausparunterlegten Finanzierung erhält der Kunde einen Sofortkredit und kann direkt sein Haus beziehen. Zu Beginn bespart er den Bausparvertrag, in einer zweiten Phase löst dieser die bisherige Finanzierung ab. Dies gibt Finanzierungssicherheit, denn durch den Bausparvertrag steht die Zinshöhe für das Darlehen über die gesamte Laufzeit fest“, erläutert der Vorstandsvorsitzende der BHW Bausparkasse, der zudem lobende Worte für die Politik findet. „Attraktiv ist auch die staatliche Förderung: Wohnriester-Bausparer können ihre Zulagen sofort nutzen – im Unterschied zu anderen Riester-Angeboten. Durch die Erhöhung der Wohnungsbauprämie wird das in einem Bausparvertrag angesparte Kapital ab Januar 2021 mit 10 % verzinst.“ Deshalb sieht er Bausparen auch weiterhin als attraktiv an und rechnet damit, dass dieses Jahr für die BHW das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte sein wird und damit die positive Entwicklung des Jahres 2019 fortsetzen wird: „Unser Bausparneugeschäft wuchs im vergangenen Jahr auf 12,2 Mrd. Euro – das bedeutet ein Plus von 2,3 %.“ Auch Dr. Bernd Dedert ist davon überzeugt, dass auch in Zukunft viele Menschen „Spießer“ werden wollen: „Bausparen bleibt attraktiv – und das werden wir auch bei den Neuabschlüssen sehen.“ (ahu)