Junge Menschen legen bevorzugt in ETFs und Aktienfonds an

Foto: © Drobot Dean - stock.adobe.com

Wie investiert die junge Generation? Das wollte eine Studie des Center for Research in Financial Communication der Universität Leipzig im Auftrag des Deutschen Investor Relations Verbands (DIRK) ermitteln. Ergebnis: ETFs und Aktienfonds liegen weit vorne. 

Der Studie zufolge sind ETFs und Fonds (82 Prozent) das beliebteste Anlageprodukt der „Generation Aktie“, gefolgt von Einzelaktien (65 Prozent). Kryptowährungen (32 Prozent) liegen mit Fest- und Tagesgeld (34 Prozent) dahinter. Die große Mehrheit der jungen Anlegerinnen und Anleger spart regelmäßig: 70 Prozent von ihnen haben Sparpläne abgeschlossen.

Der langfristige Vermögensaufbau (77 Prozent) treibt dabei die meisten Anleger um. „Die jungen Newcomer an der Börse zeigen, wie es geht: Sie investieren breit und regelmäßig, bringen einen langen Atem mit und informieren sich im Netz“, sagt DIRK-Geschäftsführer Kay Bommer.

„Es ist großartig zu sehen, dass junge Menschen unter 35 Jahren das Thema Finanzen und Altersvorsorge stärker in die eigenen Hände nehmen und dabei auf Aktien setzen“, sagt Christine Bortenlänger, geschäftsführende Vorständin des Deutschen Aktieninstituts (DAI). „Zu Recht wird deshalb von einer ‚Generation Aktie‘ gesprochen. Die jungen Anlegerinnen und Anleger wissen: Wer breit gestreut und langfristig in Aktien investierte, konnte sich in der Vergangenheit jährlich über durchschnittlich sechs bis neun Prozent Rendite freuen.“