Jeder zweite IT-Freelancer im Risiko

Berufshaftpflicht für IT-Freelancer
Jeder zweite IT-Freelancer im Risiko © leowolfert

Hiscox hat in einer Studie festgestellt, dass fast jeder zweite Freiberufler in der deutschen IT-Branche ohne Berufshaftplicht-Versicherung arbeitet. Das ist bei der berufstypischen Haftung ein Risiko.

2016-04-28 (fw/db) Nur 41 Prozent der deutschen IT-Freelancer hätten eine Deckung für das Risiko der Berufshaftpflicht, so das Ergebnis einer aktuellen Befragung von IT-Freiberuflern durch das Marktforschungsinstitut H/T/P im Auftrag von Hiscox hervorgehe. „Unsere Marktforschung ergab, dass besonders Freiberufler mit kleinem bis mittlerem Jahresumsatz kaum über die verschiedenen Formen der Absicherung und ihre Deckungen Bescheid wissen. Viele IT-Freelancer denken, sie wären über eine allgemeine Haftpflicht umfassend abgesichert. Dieser Trugschluss kann jedoch teuer werden, wenn ihr Kunde etwa durch ihre Arbeit einen reinen Vermögensschaden erleidet. Unterläuft einem IT-Freelancer beispielsweise bei einem Software-Update ein Fehler, durch den ein Teil der Firmendaten seines Kunden verloren geht, kann der IT-Freelancer für den entstandenen Schaden haftbar gemacht werden. Hier ist insbesondere in Bezug auf die Berufshaftpflicht massive Aufklärungsarbeit seitens der Versicherer gefragt, um die Freelancer vor existenzbedrohenden Schadensersatzforderungen zu bewahren“, sagt Tobias Wenhart, Manager Products & Underwriting bei Hiscox Deutschland. Tipp: Ansprüche aus der Berufshaftung zählen in technischen Berufen zu den existenziellen Risiken. Hier sind der Rat von spezialisierten Versicherungsmaklern und ein an Aufträge und die Tätigkeit angepasster Deckungsumfang wichtig. Dietmar Braun