JDC schafft Krypto-Infrastruktur

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Die JDC Group AG intensiviert ihr Engagement im Kryptobereich. Nun können Kryptowährungen und –Assets auch im elektronischen Finanz- und Versicherungsordner „allesmeins“ verwaltet werden.

Im Januar hat die JDC Group AG ein Blockchain-Lab in Liechtenstein gegründet. Erster Schritt für die Vorbereitung eines Initial Coin Offerings des JDC-Krypto-Tokens Blocx (BCX) ist die Schaffung einer einfach zu bedienenden Infrastruktur für Krypto-Assets und Kryptowährungen, die durch eine umfängliche Kooperation der JDC Group-Tochter JDC B-LAB GmbH mit Bank Frick in Liechtenstein umgesetzt wird (finanzwelt berichtete).

„Während der Vorbereitung unseres Setups zum Initial Coin Offering und Gründung der Gesellschaft in Liechtenstein haben wir intensive Gespräche mit den Aufsichtsbehörden und Partnern vor Ort geführt. Als JDC Group haben wir vor allem durch unsere professionelle Aufstellung, die existierende Datenbasis und das laufende Geschäft überzeugt. Umso mehr freut es uns nun, Preferred Partner von Bank Frick in Deutschland und Österreich zu sein“, so JDC Group-Vorstand Stefan Bachmann in einem ersten Statement zur engeren Zusammenarbeit.

Zu “allesmeins” gehört jetzt auch Krypto

Durch die intensivere Zusammenarbeit der beiden Häuser wurden die Weichen für ein einfaches, kundenorientiertes Verfahren für den Kauf und die sichere Verwahrung von Krypto-Assets und –währungen gestellt. JDC hat dazu den unternehmenseigenen elektronischen Finanz- und Versicherungsordner „allesmeins“ um Funktionen zur Darstellung, Abwicklung und Verwahrung von Kryto-Assets erweitert. Bereits jetzt können Berater und Endkunden in der WebApp „allesmeins“ mit nur zwei Klicks zum Beispiel eine bestehende Versicherung hinzufügen. Ähnlich einfach soll es mit der Kooperation und den vielen neuen Funktionen nun auch für Krypto-Investments werden.

„Trotz vieler Startups und hoher Investitionen im Kryptomarkt sehen Prozesse zum Kauf, der Wertdarstellung und der Verwahrung von Kryptowährungen noch immer sehr kompliziert und technisch aus. Mich erinnert das an das Betriebssystem MS-DOS aus den 90er Jahren. Es wird Zeit, dass wir mit unseren Lösungen gemeinsam mit Bank Frick ein einfach bedienbares und zugleich vertrauensvoll sicheres System umsetzen“, betont Bachmann.

Die Teams der JDC Group und Bank Frick werden an den relevanten Schnittstellen zusammenarbeiten, um eine integrierbare, voll digitale Lösung anzubieten. Zwar wird es auch vorher schon möglich sein, den Krypto-Token Blocx zu erwerben, Ziel ist aber ein absolut medienbruchfreies Verfahren, das auch eine volle Einlagensicherung in FIAT-Währungen (Zahlungsmittel ohne inneren Wert, die als Tauschmittel dienen) und ein bankübliches „KYC“ (know your customer)-Verfahren beinhaltet, also eine insbesondere für Kreditinstitute und Versicherungen vorgeschriebene Legitimationsprüfung von Neukunden.

Vor allem die Option einer „Cold Storage“-Verwahrung in einem Bankdepot ist bei Experten und Eigentümern von Kryptowährungen stark gefragt. Cold Storage, auch Offline-Wallet genannt, bietet das höchste Maß an Sicherheit für in Kryptoform Erspartes. Hierbei wird eine Wallet, also eine Art elektronische Geldbörse, an einem gesicherten Ort gespeichert, der keine Verbindung zum Internet hat und somit einen sehr guten Schutz gegen Computerschwachstellen bietet.

„Die Zusammenarbeit mit Bank Frick ist der nächste, wichtige Schritt in unserer Strategie, die Blockchain-Technologie als erster im deutschsprachigen Finanz- und Versicherungsmarkt professionell einzusetzen und damit in der Kundenbeziehung zum Durchbruch zu verhelfen“, kommentiert Dr. Sebastian Grabmaier, CEO der JDC Group AG, die Kooperation. „Viele Kunden und Berater wünschen sich eine einfache, sichere Benutzeroberfläche und die Möglichkeit, Krypto-Investments sicher und unkompliziert verwahren zu können. Unübersichtliche Codes, Fehlüberweisungen und Wertverluste durch Exchange-Hacks gehören damit der Vergangenheit an. Wir freuen uns daher sehr über die enge Kooperation mit der Liechtensteiner Bank Frick!“, so Grabmaier weiter.

„Wir freuen uns sehr, mit der JDC Group zusammen dieses Projekt zu starten, um den Kunden der JDC Group eine sichere und anwendungsfreundliche Möglichkeit zu geben, in Kryptowährungen zu investieren“, ergänzt Hubert Büchel, Mitglied der Geschäftsleitung der Bank Frick. (ahu)

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