Japanische Autos und Elektronik dürften billiger werden

Zwischen Japan und der EU entsteht eine neue Freihandelszone. Dies ist ein beispielhaftes Vorgehen bei den unsicheren globalen Wirtschaftsaussichten aktuell. Durch niedrigere Zölle werden japanische Produkte in der EU bald günstiger, was nicht nur für den Endverbraucher gut ist, sondern auch für die Wirtschaftsverbände.

Die Freihandelszone zwischen der EU und Japan bringt fallende Zölle auf beiden Seiten mit sich. Dies betrifft rund 635 Millionen Menschen, die ein Drittel der weltweiten Wirtschaft ausmachen. Importierte Produkte werden dadurch günstiger.

Brüssel rechnet mit einem Anstieg von 180% beim Export von Nahrungsmitteln wie Wein und Käse. Aber auch Produkte aus Schweinefleisch sollen profitabler exportiert werden. Insgesamt wird mit einem zusätzlichen Umsatz von 10 Milliarden Euro gerechnet. Auch für Autobauer sind das gute Nachrichten. Durch die wegfallenden Sonderprüfungen und Zertifizierungen, können Autos günstiger nach Japan exportiert werden. Aber japanische Autos und Elektroartikel werden auch hier günstiger.

Die Wirtschaftsverbände begrüßen dieses Abkommen und der Industrieverband BDI sieht darin ein beispielhaftes Vorgehen in Zeiten der unsicheren globalen Wirtschaftslage.