Ist die BaFin-Aufsicht vom Tisch?

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Diese Nachricht dürfte bei vielen Finanzanlagenvermittlern für Erleichterung sorgen: Es verdichten sich die Hinweise, dass die geplante Aufsichtsübertragung auf die BaFin gekippt wird. Der Grund hierfür ist aber weniger schön für die Branche.

Seit mehr als zwei Jahren sorgt die geplante Übertragung der Aufsicht über die 34f-Vermittler auf die BaFin für massiven Unmut in der Branche. Aber möglicherweise war die ganze Aufregung umsonst: Die Hinweise verdichten sich, dass die eigentlich für Anfang 2021 geplante Maßnahme komplett entfallen können. So berichtet das Versicherungsjournal, dass laut dem CDU-Abgeordneten Matthias Hauer für die Union die Aufsichtsübertragung kein Thema und stattdessen ein Irrweg sei. Diese Wort Meinung hat Heuer laut Versicherungsjournal im Zusammenhang mit den Oppositionsanträgen zum Wirecard-Skandal gesagt. Unterstützung habe er dabei vom FDP-Finanzexperten Dr. Florian Toncar bekommen, der betont habe, dass es angesichts des Wirecard-Skandals derzeit keine zusätzlichen Aufgaben für die BaFin geben dürfe. Stattdessen sei bei der Finanzdienstleistungsaufsicht ein Neuanfang nötig. Laut „Versicherungsbote“ hätten die SPD-Abgeordneten das Thema Aufsichtsübertragung überhaupt nicht thematisiert. (ahu)