Investition die Zukunft

Bei eisiger Kälte weihten (v.l.) Vorstandsvorsitzender Dr. Jürgen Wolters, die Roßdorfer Bürgermeisterin Christel Sprößler, Landrat Klaus Peter Schellhaas und der baubetreuende Architekt Giuseppe Graceffa den fertigen Rohbau ein. Foto: Haftpflichtkasse Darmstadt

Im Herbst möchte die Haftpflichtkasse Darmstadt ihr neues Verwaltungsgebäude in Roßdorf beziehen. Mit dem Neubau reagiert der Versicherer auf die gute Geschäftsentwicklung.

Es geht zügig voran. Gut zehn Monate nach dem ersten Spatenstich konnte die Haftpflichtkasse Darmstadt am 25. Januar Richtfest feiern. Roßdorfs Bürgermeistern Christel Sprößler und Landrat Klaus Peter Schellhaas gratulierten dem größten Arbeitgeber Roßdorfs, der auch in der Region immer weiter an Bedeutung gewinnt, zur Erweiterung des Unternehmenssitzes. Im Spätherbst diesen Jahres sollen die ersten Mitarbeiter das 14,5 Mio. Euro teure Gebäude beziehen.

350 neue Arbeitsplätze für organisches Wachstum

„Unser neues Verwaltungsgebäude in der Darmstädter Straße wird nach der Fertigstellung 350 zusätzliche Arbeitsplätze bieten – über alle Gebäude hinweg stehen uns somit mehr als 600 Plätze zur Verfügung. Auch wenn die Branche generell eher Stellen abbaut, möchten wir weiterhin mit Menschen und nicht mit Maschinen arbeiten. Bereits in den vergangenen zehn Jahren haben wir uns mehr als verdoppelt und diese Entwicklung hält weiter an. Dabei setzten wir durchweg auf ein kontinuierliches, organisches Wachstum. Eine große Rolle spielen hierbei auch die Ausbildung und Übernahme unserer eigenen Azubis“, positioniert sich Vorstandsvorsitzender Dr. Jürgen Wolters.

Standort Roßdorf weiterhin attraktiv

Der Neubau war aufgrund der anhaltend guten Geschäftsentwicklung und dem somit gestiegenen Personalbedarf des Versicherers notwendig geworden. Ein erneutes Bekenntnis zum Standort Roßdorf stand für Dr. Jürgen Wolters von Beginn an außer Frage: „Wir wissen den Standort sehr zu schätzen. Neben dem partnerschaftlichen politischen Umfeld war unter anderem auch die Anbindung nach Darmstadt und den Großraum Rhein-Main Grund dafür, dass wir hier nun auch langfristig die räumlichen Voraussetzungen für unseren Expansionskurs geschaffen haben.“

Trotz geringer Verzögerungen im Zeitplan

Obwohl 24.000 m3 Grundwasser abgepumpt werden mussten, liege man aber trotz geringer Verzögerungen im Zeitplan. Ein genauer Fertigstellungszeitpunkt kann allerdings noch nicht genannt werden, denn die Bauarbeiten pausieren derzeit wegen der Kälte. Erst wenn die Temperaturen wieder über plus fünf Grad gehen, wird die Baustelle wieder freigegeben. (ahu)

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