Instone korrigiert Prognose

Kruno Crepulja, CEO von Instone Real Estate / Foto: © Instone

Im ersten Halbjahr 2018 hat die Instone Real Estate N.V. ihre Ergebniss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert und setzt ihren erfolgreichen Wachstumskurs fort. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde nach oben korrigiert.

Das EBIT wurde um 11,5 Mio. Euro gesteigert und lag am Ende des zweiten Quartals mit 1,5 Mio. Euro im Plus. Ebenfalls signifikant erhöhten sich die Umsatzerlöse, die mit 143,9 Mio. Euro knapp 100 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 47,5 Mio. Euro lagen. Außerdem verbesserte Instone Real Estate auch die Gesamtleistung deutlich: Von 91,4 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2017 auf 148,4 Mio. Euro in diesem Jahr. Die Gesamtleistung ist insofern eine wichtige Kennzahl für das Unternehmen, da sie den Produktionserfolg des Unternehmens – bestehend aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderungen – beschreibt. Während die Ergebnisse nur unwesentlich von den im laufenden Geschäftsjahr erstmalig angewandten Bilanzierungsgrundsätzen nach IFRS 15 beeinflusst sind, ist die Steigerung der Umsatzerlöse stärker auf diese Umstellung zurückzuführen.

Produktportfolio vergrößert

Zum 30. Juni bestand das Portfolio von Instone aus 44 Entwicklungsprojekten mit ca. 8.900 geplanten Wohneinheiten. Das erwartete Gesamtumsatzvolumen beträgt 3,589 Mrd. Euro, eine Steigerung von ca. 179 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Vergrößerung des Portfolios ist vor allem mit Grundstücksankäufen Rottenburg am Neckar (finanzwelt berichtete) und Leipzig (finanzwelt berichte) begründet.

Verkaufsvolumen war rückläufig

Gesunken ist im Vergleich zum Vorjahr das Gesamtvolumen abgeschlossener Verkaufsverträge. So wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres Verkaufsverträge mit einem Volumen von ca. 150 Mio. Euro abgeschlossen, im Vorjahr waren es noch 211,2 Mio. Euro. Grund für diesen Rückgang ist vor allem, dass die größeren Vertriebsstarts zum Ende des ersten Halbjahres 2018 erfolgten und diese damit überwiegend in der zweiten Jahreshälfte wirksam werden. Deshalb rechnet Instone damit, dass in diesem Geschäftsjahr ein Verkaufsvolumen von 500 Mio. Euro erzielt, das damit das Vorjahresniveau übertreffen würde.

Insgesamt hat Instone im ersten Halbjahr 2018 167 Wohneinheiten mit einem Gesamtvolumen von 66,8 Mio. Euro an die Kunden übergeben. Im Vorjahr betrug der Gesamtwert der übergebenen Wohneinheiten noch 43,7 Mio. Euro.

„Die guten Ergebnisse des ersten Halbjahres 2018 entsprechen vollumfänglich unserer Erwartung. Wir sehen uns daher gut aufgestellt, unsere gesteckten Ziele für das Gesamtgeschäftsjahr 2018 zu erreichen. Auch zukünftig bietet der deutsche Wohnungsmarkt attraktives Potenzial und ist die Basis für die Fortsetzung unseres nachhaltigen und profitablen Wachstumskurses“, so Kruno Crepulja, CEO der Instone Real Estate.

Prognose für das Geschäftsjahr 2018 nach oben angepasst

Instone geht von einer weiterhin unverändert positiven Geschäftsentwicklung aus. So hat das Unternehmen seine Jahresprognose um 50 bis 70 Mio. Euro nach oben korrigiert und rechnet nun mit Umsatzerlösen zwischen 370 Mio. Euro und 400 Mio. Euro. Auch für das EBT wurde die Prognose geändert: Ging man ursprünglich von 25 bis 30 Mio. Euro für das Gesamtjahr aus, sind es nun 32 bis 37 Mio. Euro. Die Änderung der Prognosen hängen auch damit zusammen, dass Instone seit Jahresbeginn die Bilanzierungsgrundsätze nach IFRS 15 anwendet. Unter der Fortführung der bis zum Ende des letzten Geschäftsjahres angewendeten Bilanzierungsmethode, auf deren Grundlage Instone Real Estate ihre bisherige Prognose aufgestellt hatte, wären die für das Geschäftsjahr 2018 prognostizierten Kennzahlen unverändert geblieben. Unverändert bleibt die prognostizierte Gesamtleistung von mehr als 500 Mio. Euro. (ahu)

www.instone.de