Insider sagte Wirecard-Absturz voraus

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Der Name klingt harmlos, doch was er zu berichten hatte birgt massiven Sprengstoff: Unter dem Nickname „Lilalaunebär“ hat ein Insider in einem Internetforum bereits frühzeitig über die Probleme von Wirecard informiert.

Am 18. Juni gab die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY bekannt, dass über die Existenz von Wirecard-Guthaben auf Treuhandkosten in Höhe von 1,9 Mrd. Euro keine ausreichenden Prüfnachweise vorliegen würde. Diese Nachricht hatte einen beispiellosen Absturz der Aktie des Zahlungsdienstleisters zur Folge. Wie das Handelsblatt nun berichtet, hat bereits am 10. Juni in einem Börsenforum ein Insider mit dem Nickname „Lilalaunebär“ darauf hingegen, dass die Wirtschaftsprüfer von EY Wirecard das Testat verweigern würden. So haben die Wirecard-Geschäftsführung nach mehrmaligen Aufforderungen und Nachbesserungen nicht die erforderlichen Nachweise erbringen können, woher erhebliche Summen als Sicherheiten auf Treuhandkonten stammen würden. (ahu)