Inlandskonjunktur: ein herausforderndes Umfeld

IKB Gebäude

Die deutsche Wirtschaft konnte im zweiten Quartal ein relativ ordentliches Wachstum vorweisen; die zugrunde liegenden Treiber sind allerdings wenig überzeugend. Der Konsum hat eher enttäuscht und die Ausrüstungsinvestitionen sind deutlich gesunken.

(fw/rm) Der Außenhandel hat zwar einen nennenswerten Beitrag geleistet, profitierte aber von rückläufigen Importen, die in den kommenden Quartalen wieder zunehmen dürften. Gleichzeitig könnte der Export verstärkt unter Druck geraten, nicht zuletzt infolge der bevorstehenden Brexit-Verhandlungen und der damit verbundenen Unsicherheit über die weitere europäische Konjunkturentwicklung. Das aktuelle ifo Geschäftsklima spiegelt die Einschätzung, dass sich die deutsche Konjunkturdynamik vor allem im vierten Quartal eintrübt. Diese Entwicklung hatte die IKB-Prognose in den letzten Monaten bereits antizipiert. Aufgrund von Datenrevidierungen und positiven Basiseffekten hat sich die IKB-Wachstumsprognose für 2016 von 1,5 Prozent auf 1,7 Prozent verbessert – trotz der erwarteten Abkühlung der Wirtschaftsdynamik. Für 2017 erwartet die Bank ein Wachstum von ca. 1,3 Prozent. www.ikb.de