In schlaue Köpfe investieren

Volker Weber, CEO von Invest in Heads / Foto: © Invest in Heads

Zahlreiche Studien belegen, dass die Form des Gesichts Aussagen auf den Charakter zulässt. So lässt sich ein direkter Zusammenhang zwischen der Breite des Gesichts, speziell des Kinns, und der Menge an Testosteron feststellen. Weitere Eigenschaften, die sich aus dem Gesicht ableiten lassen, sind Klugheit, Vertrauenswürdigkeit, Dominanz und sogar politische Einstellungen.

Der im Frühjahr aufgelegt Heads Fund – Global Equity der Invest in Heads GmbH & Co. KG macht sich die Psycho-Physiognomik  zunutze und auf der Basis dieser Wissenschaft ein Beurteilungstool entwickelt, um nicht nur die stärksten Small- und Mid-Caps zu finden, sondern zudem auch jene mit dem “besten und geeignetsten Management”. Wie das geht, erläutert der Managing Director des Fonds, Volker Weber.

Was ist das Einzigartige, der USP, von Invest in Heads?

Volker Weber: Neben den klassischen Beurteilungstools, wie etwa Finanzkennzahlen, Unternehmensumfeld und Konjunktur, legen wir Wert auf die individuelle Beurteilung der Führungskräfte. Es gibt hier zahlreiche Charakter-Eigenschaften, die bei der Unternehmensführung zum Tragen kommen und von uns genau analysiert werden. Etwa in Bezug auf Strategie, Risikoneigung, Führungsfähigkeit, Innovationsbereitschaft, Eigeninitiative, Realitätssinn, um nur einige zu nennen. Unser einzigartiges Bewertungsverfahren erfolgt dank intelligent definierter Algorithmen und azyklischer Methoden aus dem Headhunting-Bereich.

Sie investieren in Köpfe, also in Kompetenz. Dafür bewerten Sie das Management der potenziellen Unternehmen. Wie läuft bei Ihnen dieser Analyseprozess ab?

Weber: Wir analysieren die Köpfe des Managements im Hinblick auf Herausforderungen und gleichen sie mit diesen und den Chancen des Unternehmens ab. Dies betrifft Eigenschaften der persönlichen, sozialen und beruflichen Dimension der Führungskraft, um somit ein aussagestarkes Persönlichkeitsprofil zu erhalten. Das so erhaltene Stärken-Schwächen-Profil des Managements wird mit der SWOT-Analyse abgeglichen. Das sich daraus ergebende Resultat ist für unser Engagement entscheidend.

Woher stammt das Face-Mapping?

Weber: Die Ursprünge liegen in der Physiognomik, der Grundlage der Psycho-Physiognomik, die seit Jahrtausenden die Menschen fasziniert.

Sie ist eine Art greifbare Methodik zur Erkenntnisgewinnung, die in ihrer Ganzheit insbesondere von Fachbereichen wie etwa der Hirnforschung und Hormonforschung wissenschaftlich begleitet wird.

Bereits die Hochkulturen Chinas, Indiens und Griechenlands waren mit dem “analysierenden Lesen” von Gesichtern vertraut. Die wohl erste dokumentierte physiognomische Beratung mit Deutung des Gesichts ist im Zuozhuan im Jahr 626 v. Chr. historisch belegt. In der griechischen Antike beschäftigten sich vor allem die großen Philosophen von Sokrates über Platon bis Hippokrates mit der Physiognomie des Menschen und stellten Zusammenhänge zwischen Ausprägungen des Gesichts und der Verhaltensweisen fest. Auch in Deutschland ist die Methode bereits seit hunderten von Jahren bekannt. Im 18. Jahrhundert machte der Philosoph, Schriftsteller und Pfarrer Johann Caspar Lavater mit seinem vierbändigen Werk “Physiognomische Fragmente zur Beförderung der Menschenkenntnis und Menschenliebe” die Psycho-Physiognomik hierzulande populär. Selbst Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe, beide Befürworter der Psycho-Physiognomik, diskutierten seine Theorien. Goethe unterstützte Lavater sogar bei den ersten beiden Bänden seines Hauptwerkes. Auch der deutsche Philosoph, Autor und Hochschullehrer Arthur Schopenhauer setzte sich ausgiebig mit der Psycho-Physiognomik auseinander.

Welche Charaktereigenschaften zeichnen einen “passenden” Manager aus und wie stellen Sie diese fest?

Weber: Das unterscheidet sich stark von der jeweiligen Position und der speziellen Aufgabe im Unternehmen. Zur Veranschaulichung einige Beispiele: Ein CEO sollte natürlich ein guter Stratege und durchsetzungsstark sein. Das spiegelt sich – jetzt etwas vereinfacht gesagt – durch markante Gesichtszüge wider. Spontan fallen mir Oracle-Gründer Larry Ellison oder Hasso Plattner, den SAP-Mitgründer und AR-Vorsitzenden der SAP SE, ein. Ein CFO sollte hingegen möglichst wenig Risikoneigung haben. Ein Personalleiter benötigt Empathie und Menschenkenntnis. Hinzu kommen branchenspezifische Anforderungen. Beispielsweise benötigt ein Markenartikler andere Kompetenzen als ein technologiegetriebenes Unternehmen Sie merken, es gibt keine pauschale Antwort auf diese Frage. Jeder individuelle Einzelfall wird mit unseren Methoden genau analysiert. Bei unserer hochanalytischen Methode werden bis zu 280 Parameter abgeglichen.

Welchen Zielgruppen-Typ Anleger hatten Sie bei Fondsauflegung im Fokus und welche Anteilsklassen gibt es?

Weber: Anleger, die ihr Portfolio diversifizieren möchten und die in neue innovative und überzeugende Anlage-Konzepte investieren. Die internationalen Small- und Midcaps sind seit einigen Jahren ein sehr starkes, erfolgreiches Segment. Mit dem Invest in Heads Global Equity Fonds können Anleger nun in diesem spannenden Bereich investieren, da der Fonds die stärksten Small- und Mid-Caps mit den besten, kompetentesten Köpfen kombiniert.

www.invest-in-heads.de