IMMOVATION plant neues Quartier in Dresden

1. Bauabschnitt mit ca. 1.000 neuen Wohnungen an der Dresdner Altstadt Foto : © dresdner-luftfoto.de / IMMOVATION AG / Städtebauliche Gesamtkonzeption Peter Kulka Architektur

Die IMMOVATION Unternehmensgruppe plant direkt im Zentrum Dresdens eine neues Wohnquartier, dessen Wohnungen sich an vielfältige Zielgruppe richten sollen. Die ersten Vorarbeiten wurden bereits geleistet.

Mit dem einstimmigen Beschluss des Bebauungsplans Blüherpark West hat der Dresdner Stadtrat am 28. Juni den Weg für das Projekt „Lingner Altstadtgarten“ freigemacht IMMOVATION plant auf dem ehemaligen Areal der Robotron-Werke im ersten Bauabschnitt ca. 1.000 Wohnungen zu realisieren. Durch das neue Quartier soll nach Planung der Architekten eine städtebauliche Brücke zwischen der Altstadt und der Parkanlage Großer Garten entstehen. Die nötigen Vorarbeiten hat die eigens gegründete Immobilien-Projekt Lingner Altstadtgarten Dresden GmbH bereits geleistet. So wurden bereits das ehemalige Robotron Bürogebäude an der St. Petersburger Straße sowie das frühere Rechenzentrum abgerissen. Lars Bergmann, Vorstand der IMMOVATION AG, ist überzeugt, dass Dresden zu den Städten in Deutschland gehört, deren Bevölkerung weiter wachsen wird und die noch ein großes Entwicklungspotenzial haben. “Die Stadt braucht in den nächsten Jahren dringend neuen Wohnraum. Nachdem jetzt der Bebauungsplan beschlossen ist, können wir die nächsten Schritte zur Realisierung des Projektes in Angriff nehmen. Als erstes müssen vorhandene Fernwärme- und Telekommunikationsleitungen umgelegt werden, bevor die eigentlichen Tiefbauarbeiten beginnen können.”

Vielfältiges Wohnungsangebot und abwechslungsreiche Architektur

Laut den Projektentwicklern soll das neue Wohnquartier die Dresdner Innenstadt bereichern. “Vielfältig und lebendig” soll es werden, das neue Viertel im Zentrum Dresdens. Mit einer Mischung aus großen und kleinen Wohnungen wird das Wohnungsangebot breit gefächert sein: “Im Lingner Altstadtgarten sollen sich Familien mit Kindern ebenso zu Hause fühlen wie Studenten und Senioren” so Bergmann. So hat sich der Projektentwickler dazu verpflichtet, 15 % des Wohnraums für den Bedarf dieser Zielgruppe zu entwickeln.

Die Gebäude, von denen jedes seinen eigenen Charakter erhalten soll, werden zwischen fünf und sieben Geschossen umfassen. Daneben erhalten die Baukörper unterschiedliche Fassaden, sodass eine architektonische Vielfalt entstehen soll. Mit der Gestaltung der Gebäude hat die IMMOVATION drei Architekturbüros beauftragt: Nach einem Werkstattverfahren für die künftige Bebauung wurde Peter Kulka Architektur aus Dresden/Köln mit der Entwicklung des städtebaulichen Konzeptes für das Gesamtareal beauftragt. Die konkrete architektonische Gestaltung des ersten Bauabschnittes wird darüber hinaus auch von kister scheithauer gross architekten und stadtplaner aus Köln/Leipzig und Christoph Mäckler Architekten aus Frankfurt a.M. geplant. (ahu)

www.immovation-ag.de