Im Skiurlaub richtig versichert

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Laut GDV verletzen sich jährlich ca. 40.000 Skifahrer, meist bei Kollisionen. Doch auch wer andere bei einem Skiunfall verletzt, kann enormen finanziellen Schaden verursachen. Die Gothaer informiert, wer die Kosten in einem solchen Fall zu tragen hat.

Meist werden die Kosten eines Skiunfalls nicht vollständig durch die Krankenversicherung bezahlt. „Die Kosten einer medizinischen Behandlung werden zwar grundsätzlich übernommen, beim Transport eines Verletzten bis ins Tal ist dies aber nicht immer der Fall“, warnt Gothaer Experte Ralf Mertke. „Die Kosten können immens sein, wenn der Verletzte zum Beispiel mit dem Hubschrauber geborgen wird.“

Je nach Vertragsgestaltung übernimmt eine private Unfallversicherung Bergungskosten bis zu 30.000 Euro. Wenn nach dem Unfall dauerhafte Beeinträchtigungen der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit zurückbleiben, wird abhängig vom Invaliditätsgrad eine vertraglich vereinbarte Leistung erbracht, bspw. eine Einmalzahlung oder eine monatliche Rente.

Mit einer privaten Haftpflichtversicherung können sich Skifahrer gegen Schäden versichern, die sie anderen bei einem Unfall zufügen. Wer nicht über eine solche Versicherung verfügt, dem droht der finanzielle Ruin, da man sonst im schlimmsten Fall für die Invalidität eines Unfallgegners haften muss. Die Gothaer empfiehlt Versicherungsnehmern deshalb, eine Haftpflichtversicherung mit einer möglichst hohen Deckungssumme von bis zu 50 Mio. Euro abzuschließen.

Da in Deutschland schneesicherere Gebiete rar gesät sind, reisen viele Skiurlauber ins Ausland.  Damit man dort keine bösen finanziellen Überraschungen erlebt, sollte in diesem Fall eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden. Diese übernimmt sowohl die Kosten für die Heilbehandlung im Ausland als auch einen eventuell medizinisch notwendigen Krankenrücktransport. Außerdem sind die Such-, Rettungs- und Bergungskosten bis zu 2.500  Euro im Falle eines Rücktransports gedeckt.

Wer vor lauter Vorfreude auf Skifahren den Abschluss einer Unfallversicherung vergisst, kann dies noch quasi auf der Piste tun. Sie bietet das Start-up helpster über eine mobile Webseite die Möglichkeit, eine zeitlich begrenzte Unfallversicherung abzuschließen. Hierbei fungiert die Gothaer als Produktpartner. Zudem lässt sich die Skiausrüstung bei helpster unkompliziert absichern. Ein weiterer Vorteil: Es gibt keine Kündigungsfristen. (ahu)

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