Im Osten geht für MCM die Sonne auf

MCM blickt erwartungsfroh in die Zukunft / Foto: © detailblick-Foto - fotolia.com

MCM profitiert von dem Wachstumspotenzial in Leipzig und Magdeburg. In diesem Jahr soll das Ergebnis aus 2016 übertroffen werden.

Das Magdeburger Immobilienunternehmen MCM hat im vergangenen Jahr 13,89 Mio. Euro in entwickelte und fertiggestellte Immobilien in Leipzig und Magdeburg investiert. Auch wenn Magdeburg nur halb so viele Einwohner wie die sächsische Metropole hat, war das Investitionsvolumen in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts mit 7,02 Mio. Euro etwas höher als in Leipzig, wo es 6,87 Mio. Euro betrug. Neben Einzelprojekten wurde der Quartiersanierung dabei Vorzug gegeben.

Beispielsweise wurden in Magdeburg am Friedensweiler gleich mehrere Objekte entwickelt und damit Wohnraum für Familien an einem gefragten Standort entwickelt. Für Leipzig sind der Kohlgartenweg und die Mierendorffstraße zu nennen, wo ein Ensemble aus denkmalgeschützten Objekten, einem Neubau und einem sanierungsbedürftigen Altbau entstand bzw. derzeit entsteht. Die Objekte wurden entweder verkauft oder in den eigenen Bestand übernommen.

MCM sieht besonders am Unternehmenssitz Magdeburg noch großes Entwicklungspotenzial, denn die Stadt an der Elbe bietet eine gute wirtschaftliche Ausgangsbasis. Außerdem ist aufgrund des Zuzuges aus dem Umland auch hier die Nachfrage nach Neubauwohnungen groß. Deshalb ist sich MCM-Vorstand Peter Pfeffer sicher, „dass die Stadt Magdeburg bis 2025 ihr Erscheinungsbild komplett verändert haben wird.” MCM möchte seinen Teil dazu beitragen und plant derzeit einige neue Projekte, besonders im Neubaubereich. Laut Fachleuten dürften Leipzig und Magdeburg zu den ostdeutschen Städten zählen, die in den nächsten Jahren an Bevölkerung zulegen dürften. „Wir können dies auch an den Mietpreis- und Kaufpreissteigerungen festmachen”, so der MCM-Vorstand Pfeffer.

Die positive Entwicklung Magdeburgs und Leipzigs dürfte auch dem Geschäftsergebnis von MCM zugutekommen, das in diesem Jahr noch über dem Vorjahresergebnis liegen dürfte. So hat die Unternehmensgruppe einige Bestandszukäufe bzw. – verkäufe getätigt. Neben den bereits erwähnten Städten fanden die auch in den nahe gelegenen Großstädten Halle und Chemnitz statt. MCM möchte diese Strategie auch 2017 fortsetzen. Für den Bestand stellt MCM dabei insbesondere auf erkennbare Entwicklungspotentiale ab, die durch die eigene Hausverwaltung realisiert werden. (ahu)

www.mcm-investor.de