HSBC muss Rentner entschädigen

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Nach der Bekanntgabe eines massiven Stellenabbaus kommt die britische Großbank HSBC nicht aus den Negativschlagzeilen raus. Tausende britische Rentner können nach Fehlinvestitionen auf Entschädigung hoffen.

(fw/ah) Die Bankenaufsicht FSA wirft dem Institut Falschberatung vor. Die zu entrichtende Strafe beläuft sich auf 10,5 Millionen Pfund (rund 12,2 Millionen Euro), zuzüglich Entschädigungszahlungen von rund 30 Millionen Pfund. Hintergrund ist, dass die Bank Investitionen in spezielle Anleihen empfohlen hatte, mit denen rund 2500 Senioren für ihre Pflege vorsorgen wollten. Allerdings habe sich das Geschäft für den Großteil der Kunden als unrentabel erwiesen und die Anleihen seien für die Zielklientel ‚unpassend‘ gewesen, wie die FSA konstatierte. Das Durchschnittsalter der betroffenen Kunden lag bei 83 Jahren, die Anleihen wiesen eine durchschnittliche Laufzeit von fünf Jahren auf.