Hongkong überholt London

Mehr Mitarbeiter pro Fläche

Die steigenden Mietkosten führen dazu, dass in diesem Jahr die Belegungsdichte von Büroflächen mit Mitarbeitern zugenommen hat. So wollen besonders Arbeitgeber in den traditionellen “Power Cities” z.B. New York, London Tokio, oder Hongkong die steigende Anzahl an Mitarbeitern so effizient wie möglich unterbringen und damit die gestiegenen Mietkosten so gut wie möglich auffangen.

Die Zukunft hat längst begonnen

Im Report werden auch sich abzeichnende Trends deutlich gemacht, die sich bereits heute auf das Ranking der Büromärkte auswirken. So habe das rasante Wachstum der Technologiebranche eine neue Generation von Unternehmern hervorgebracht, die weniger mit den traditionellen globalen “Power Cities” verwoben seien als Banken und Finanzinstitutionen. Grund hierfür sei vor allem moderne Technik, die es ermögliche, von überall zu arbeiten.

„Hongkong und London sind mit Abstand die teuersten Büromärkte. Allerdings beginnen im digitalen Zeitalter nachrangige Städte mit den etablierten Städten zu konkurrieren, was zu Zeiten der Industrialisierung nicht möglich war. So rücken neben den etablierten globalen Konkurrenzstandorten auch Städte wie beispielsweise Stockholm, Austin und Seoul in unserem Kostenranking immer weiter nach oben. Austin entwickelte sich in den letzten Jahren zu einer eigenen Hightech-Metropole und konnte in unserem aktuellen Ranking Platz 21 erobern mit Kosten, die immer noch 40 % unter dem Niveau von Silicon Valley liegen“, erläutert Sophy Moffat, EMA Research & Insight Team, Cushman & Wakefield und Autorin der Studie.

Laut dem Report werde es zudem zu einer weltweiten geographischen Umschichtung der Mietkosten kommen: Kamen im Jahr 1990 nur 5 % der 500 umsatzstärksten Unternehmen der Welt aus Schwellenländern, dürfte dieser Anteil bis 2025 auf 45 % ansteigen. (ahu)

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