Homeoffice bleibt beliebt

Homeoffice
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Drei von vier „Remote Workern“ wollen auch künftig mind. zwei bis drei Tage von zu Hause aus arbeiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung von INSA Consulere für die Studie „Gibt es Long Covid auch beim Sparen und Wohnen?“ des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (finanzwelt berichtete).

Von den über 1.000 Umfrage-Teilnehmern waren es dabei besonders Frauen und Arbeitnehmer aus ländlichen Regionen, die Homeoffice auch weiterhin bevorzugen. Sie wünschen sich vier oder mehr Tage Homeoffice, obwohl viele von ihnen während der Pandemie seltener im Homeoffice waren als Männer oder Städter. Die Studienautoren erklären, dass diese Wünsche zum einen mit unterschiedlichen Pendelerfahrungen zusammen hingen. Je weiter die Entfernung zum Arbeitsplatz sei, umso häufiger möchte man von zu Hause aus arbeiten.

Frauen wiederum hätten häufiger Berufe, die man vor Ort ausüben müsse, würden aber gerne mehr Homeoffice machen, da sie mehr Familienarbeit leisteten als Männer, so die Autoren. Zudem würden die Wünsche von Arbeitnehmern vom Land eher unerfüllt bleiben. Nur knapp jeder dritte Arbeitgeber aus diesen Regionen möchte seinen Mitarbeitenden Homeoffice auch zukünftig „ziemlich sicher“ gewähren. In den Städten sind es dagegen mit 44 % fast die Hälfte aller Chefs. (lb)