Hoffnung aber keine Entwarnung für Immobilien-Investoren

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Die Kapitalmärkte dieser Welt haben die Rückgänge in den Indexständen seit Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise oftmals aufgeholt und verbuchten in den letzten Monaten satte Zuwächse. Ein Blick auf die zentralen Fundamentaldaten trübt das Bild. Externe Schocks können die aktuelle positive Stimmungslage von Investitions-Immobilien negativ beeinträchtigen. Das ist Kernaussage des Halbjahres-Updates der LaSalle Investment Management.

(fw/ah) La Salle Investment Management nimmt das Wortspiel des IWF der “ungleichen Erholungsdynamik der Weltwirtschaft” auf, womit dieser auf die nicht einheitliche Performance der Wirtschaftsleistungen anspielt. Die asiatischen Märkte könnten seit Längerem reüssieren, wohingegen die europäischen Immobilienmärkte insbesondere durch die Staatsverschuldungskrisen in ihrer Entwicklung beeinträchtigt seien. Neue externe Schocks könnten demzufolge das angekratzte Vertrauen der Verbraucher weiterhin in Mitleidenschaft ziehen. China wird 2010/2011 für rund 40 Prozent des global erwirtschafteten Wirtschaftswachstums sorgen, so La Salle. Hier liege eine treibende Kraft. Westeuropa hingegen werde frühestens in drei Jahren seine Wirtschaftsleistung wiedergutmachen können. Laut den Initiatoren ist die Chance vor einem Abdriften in die Rezession real, aber eher unwahrscheinlich.