Hier verdoppelte sich das Transaktionsvolumen

In Hamburg wird viel umgesetzt

Die zweite Fußball-Bundesliga wird aktuell vom HSV angeführt. Doch nicht nur hier ist die Hansestadt Spitze: Mit 1,67 Mrd. Euro wurde hier auf dem Häusermarkt mehr umgesetzt als in allen anderen untersuchten Städten. Trotz der teuren Preise ist das Transaktionsvolumen in München mit 1,26 Mrd. Euro rund ein Viertel als in Hamburg. Die Isarmetropole liegt damit knapp vor Berlin, wo Häuser im Wert von 1,21 Mrd. Euro den Besitzer wechselten. Auch Universitätsstädte wie Konstanz, Bielefeld und Aachen konnten ihr Transaktionsvolumen deutlich gegenüber dem Vorjahr steigern. Nach Einschätzung von Engel & Völkers ist davon auszugehen, dass die Neubautätigkeit in den Ballungsräumen nicht den erforderlichen Wohnbedarf deckt. Daher rücken Regionen im Umland von Metropolen und größeren Städten zunehmend ins Blickfeld von Immobilienkäufern und Investoren.

Kleinere Städte rücken in den Fokus

In den sieben A-Städten wurden über 61 % des gesamten Umsatzvolumens am Wohnungsmarkt erzielt. Gründe für das anhaltende Kaufinteresse sind die gute Infrastruktur sowie attraktive Arbeitsplätze und Bildungsangebote. Daneben profitieren kleinere Städte von Faktoren wie Reurbanisierung, verschiedenen Wohnungsbaupolitiken oder Preisniveauunterschieden, und konnten ihr Transaktionsvolumen steigern. So verdoppelten sich beispielsweise in Chemnitz die Objektverkäufe binnen eines Jahres auf 146,4 Mio. Euro. Auch Städte wie Lübeck, Magdeburg und Fürth konnten ihre Transaktionsvolumina deutlich erhöhen.

Investitionschancen in aufstrebenden Regionen

Während sich der Immobilienmarkt in den Ballungsräumen weiterhin positiv entwickelt, sind in Zukunft auch in mittelgroßen und kleineren Städten überdurchschnittliche Wachstumsraten zu erwarten. Hier bieten gute und mittlere Lagen viel Entwicklungspotenzial und attraktive Investitionschancen. „Die starke Konjunktur, ausgeprägte Lohnzuwächse und das niedrige Zinsniveau schaffen aktuell ideale Finanzierungsbedingungen für den Immobilienerwerb in Deutschland”, konstatiert Kai Enders. (ahu)

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