Hervorragendes 1. Quartal für Deutsche Wohnen

Hauptniederlassung Berlin-Wilmersdorf

Die Deutsche Wohnen startete erfolgreich in das Geschäftsjahr 2016 und konnte den Funds from Operations (FFO I) um 42 Prozent auf EUR 100,9 Mio. deutlich verbessern (Vorjahr: EUR 71,3 Mio.).

(fw/rm) Der FFO I je Aktie ist um rund 25 Prozent auf EUR 0,30 gestiegen. Unter Berücksichtigung des Ergebnisses aus dem Verkauf erhöhte sich der FFO II um 55 Prozent auf EUR 124,6 Mio. (Vorjahr: EUR 80,6 Mio.) und je Aktie um rund 37 Prozent auf EUR 0,37. Der Konzerngewinn (Ergebnis nach Steuern), der im Vorjahr von der negativen Wertentwicklung der Wandelschuldverschreibungen beeinträchtigt war, konnte auf EUR 100,6 Mio. (Vorjahr: EUR -44,2 Mio.) gesteigert werden. Das positive Quartalsergebnis bewirkte einen Anstieg des EPRA NAV (unverwässert) auf EUR 23,39 je Aktie (31. Dezember 2015: EUR 23,01 je Aktie). Durch die Finanzierung der in 2015 getätigten Immobilienkäufe erhöhte sich der Verschuldungsgrad (LTV) von 38,0 Prozent am 31. Dezember 2015 auf 42,0 Prozent.

Starke operative Performance

Das Portfolio der Deutsche Wohnen umfasste zum 31. März 2016 rund 160.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit einem Fair Value von ca. EUR 12,7 Mrd. oder EUR 1.284 je Quadratmeter. Auf Like-for-like-Basis erzielte die Deutsche Wohnen in den strategischen Kern- und Wachstumsregionen ein Mietwachstum von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Leerstand konnte hier weiter von 1,8 Prozent auf 1,5 Prozent verringert werden. Die Vertragsmieten konnten in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2016 auf EUR 171,5 Mio. (Vorjahr: EUR 158,9 Mio.) gesteigert werden, mit einem operativen Ergebnis (Net Operating Income – NOI) von EUR 138,1 Mio. (Vorjahr: EUR 122,0 Mio.). Die NOI-Marge erhöhte sich dementsprechend von 76,8 Prozent auf 80,5 Prozent. Das bereinigte EBITDA ohne Verkaufsergebnis und Einmalaufwendungen hat sich um 20 Prozent auf EUR 135,5 Mio. (Vorjahr: EUR 113,3 Mio.) verbessert. Maßgeblich hierzu beigetragen haben weitere Effizienzgewinne im operativen Geschäft sowie eine Reduzierung der Sachkosten. Die bereinigte EBITDA-Marge ist um knapp 8 Prozentpunkte von 71,3 Prozent auf 79,0 Prozent gestiegen. Durch den Verkauf von 1.771 Einheiten (Vorjahr: 561) erhöhte sich das Verkaufsergebnis von EUR 9,3 Mio. auf EUR 23,7 Mio. Der Bereich Pflege und Betreutes Wohnen konnte bei einer Auslastung von über 98 Prozent ein Ergebnis von EUR 4,6 Mio. (Vorjahr EUR 3,8 Mio.) beisteuern.

Ausblick bekräftigt

Für das Geschäftsjahr 2016 bekräftigt die Deutsche Wohnen ihre Prognose, einen FFO I von mindestens EUR 360 Mio. zu erreichen. Bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen und ohne Sondereffekte werden auch für 2016 Bewertungsgewinne des Immobilienbestands erwartet. Der EPRA NAV je Aktie soll dementsprechend zwischen EUR 25 und EUR 26 liegen. www.deutsche-wohnen.com