Gutes muss nicht immer teuer sein

Welche Haftfplichtversicherung ist für Studenten am besten? Eine Untersuchung bietet Orientierung / Foto: © Gorodenkoff - stock.adobe.com

Das gilt für Haftpflichtversicherungen für Studenten, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt. Hier konnten vor allem kleinere Anbieter überzeugen.

In gut einem Monat beginnt für Tausende junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt: Mit dem Beginn Wintersemester werden wieder Unmengen an „Erstis“ in die Universitäten strömen. Für viele ist mit dem Beginn des Studiums auch ein wesentlicher Schritt in die Selbständigkeit verbunden, u.a. durch den Auszug von zuhause. Deshalb sollte man als Student auch entsprechend versichert sein. Um bei der Auswahl der richtigen Haftpflichtversicherung zu helfen, hat das Versicherungsportal www.transparent-beraten.de die Haftpflichtversicherungen für Studenten unter die Lupe genommen.

Dabei können namhafte Anbieter wie die Haftpflichtkasse Darmstadt oder die Degenia zwar bezüglich der Leistungen überzeugen, sind aber vergleichsweise teuer. Kleinere Anbieter wie z.B. Adam Riese gehen hingegen als wirkliche Sieger aus dem Test hervor. So bieten diese sowohl gute Leistungspakte und niedrige Prämien. Von den 86 geprüften Tarifen, die von 33 Anbietern stammen, erhalten sieben die Bestnote 0,7 (sehr gut). Diese Tarife heben sich vor allem durch ein breites Leistungsangebot hervor und sichern zudem Risiken bzw. Situationen ab, die für Studenten besonders wichtig sind, z.B. Betriebspraktika und fachpraktischer Unterricht sowie Gefälligkeitsschäden. Preislich liegen alle Testsieger zwischen knapp 60 und rund 95 Euro pro Jahr, was einem maximalen Monatsbeitrag von knapp acht Euro entspricht. Ermittelt wurden zudem drei Preis-Leistungssieger, die trotz einer moderaten Prämienhöhe einen guten Versicherungsschutz bieten.

Folgende Tarife sicherten sich die Bestnote:

Zwei Tarife fielen durch. Diese bieten lediglich Basis-Schutz. “Die Basis-Tarife bieten nach unserer Einschätzung in fast allen Fällen keinen ausreichenden Versicherungsschutz”, erklärt Versicherungsfachwirt Alexander Vorgerd von transparent-beraten.de. “Zudem ist in manchen Fällen mit “versteckten” Selbstbeteiligungen zu rechnen, die die Kosten im Versicherungsfall in die Höhe treiben.” (ahu)

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