Grünes Licht für Umstrukturierung

Durch die neue Konzernstruktur bietet MLP künftig im Bankbereich die Möglichkeit, strategische Kooperationen einzugehen und Bankdienstleistungen zusätzlich für andere Marktteilnehmer anzubieten.

Die Umstrukturierung wird das Unternehmen in diesem Jahr voraussichtlich 9 Mio. Euro kosten. Unter Berücksichtigung dieser Einmalkosten rechnet MLP mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von mindestens 36 Mio. Euro für 2017, was eine Steigerung von 17 Prozent gegenüber 2015 (30,7 Mio. Euro) darstellt. Dies entspricht einem prognostizierten operativen EBIT (vor einmaligen Sonderaufwendungen) von mindestens 45 Mio. Euro in 2017.

Der Vorstand beabsichtigt, seinen Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2017 – bei einer Ausschüttungsquote von weiterhin 50 bis 70 Prozent – auf das operative Konzernergebnis zu beziehen; die Einmalaufwendungen sollen also ausgeglichen werden.

Vermutlich im Frühjahr nächsten Jahres wird die Umstrukturierung vollzogen, die unter dem Vorbehalt der abschließenden Abstimmung mit der BaFin steht.

Über die Bank bietet MLP seinen Kunden Giro- und Tagesgeldkonten sowie Kreditkarten und ein Wertpapierdepot an. Darüber hinaus werden in Spezialbereichen, beispielsweise bei Praxisfinanzierungen von Medizinern Kredite vergeben.

Am Donnerstag wird MLP im Rahmen der Jahrespresse- und Analystenkonferenz in Frankfurt über Details berichten. (ahu)

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