“Grünes Gold” ist begehrt

Guido vom Schemm, Geschäftsführer GVS Financial Solutions GmbH / Foto: © GVS

Das Thema Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Konsumenten und Investoren sind bereit, mehr zu zahlen, um Natur und Ressourcen zu schonen. Nachhaltige Investmentfonds, welche den ESG-Kriterien entsprechen, schießen wie Pilze aus dem Boden. Und so gibt es mittlerweile auch „grünes Gold“. Es versichert den Käufern, dass ihr Gold unter anständigen Bedingungen entstanden ist. Doch wie können Investoren dieses  „grüne Gold“ bzw. „responsible Gold“ nutzen?

Thema „Nachhaltigkeit“ voll im Trend

Das Thema Nachhaltigkeit boomt wie nie zuvor! In fast jeder Werbung oder Produktbeschreibung kommen mittlerweile wohllautenden Hinweise wie, Umweltfreundlichkeit, Fairer Handel, biologische Herkunft und Regionalität vor. Mit dem Thema Nachhaltigkeit wird lange kein Verzicht oder eine Einschränkung mehr verbunden, was auch ein Grund für den Imagewandel der Gesellschaft ist. Das nachhaltige Bewusstsein der Öffentlichkeit und das daraus resultierende Verhalten verändern sich im Sinne des Umweltschutzes.

Auch bei den Investoren und Anleger ist das Thema Nachhaltigkeit längst angekommen. Während der deutsche Gesamtmarkt für Investmentfonds stagniert, wächst das Angebot im Bereich nachhaltig gemanagter Produkte kräftig. Institutionelle Investoren spielen am Markt für nachhaltige Anlagen die Hauptrolle. Im vergangenen Jahr kletterten die vom Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) als nachhaltig eingestuften Geldanlagen in Deutschland um etwa 28 Prozent auf 219 Milliarden Euro. Das Wachstum im Markt für nachhaltige Geldanlagen wird in Deutschland weiterhin maßgeblich von institutionellen Investoren getrieben. Sie stehen für knapp 93 Prozent aller nachhaltigen Fonds und Mandate.

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